Behörde für Umwelt und Energie

Nachtflugbeschränkungen Hintergründe und Informationen

Hier finden Sie die wichtigsten Informationen über die Nachtflugbeschränkungen des Hamburger Flughafens, die Anzahl der Ausnahmegenehmigungen und weitere statistische Angaben zu nächtlichen Flügen.

Hintergründe und Informationen

Der Hamburger Flughafen erzeugt durch seine innerstädtische Lage erhebliche Konflikte zwischen dem Ruhebedürfnis der Anlieger - insbesondere dem Anspruch auf Nachtruhe - und den Interessen des Wirtschafts- und Arbeitsplatzfaktors Flughafen, die sich aus dem Anspruch unserer Gesellschaft auf Mobilität ergeben.

Der räumlichen Lage des Flughafens wird bereits durch einschneidende Nachtflugbeschränkungen (im Vergleich zu den meisten anderen Flughäfen) sowie eine restriktive Handhabung von Ausnahmegenehmigungen Rechnung getragen. Flugbewegungen dürfen zwischen 6 und 23 Uhr geplant werden. Das bedeutet, in der Zeit zwischen 22 und 23 Uhr – die nach der amtlichen Definition zur Nachtzeit gehört – findet regulärer Flugbetrieb statt. Darüber hinaus dürfen verspätete Linienmaschinen und verspätete Flugzeuge im regelmäßigen Pauschalreiseverkehr noch bis Mitternacht ohne Einzelausnahmegenehmigung starten und landen (sog. Verspätungsregelung).

graphische Darstellung  der jährlichen Nachtflüge 

Die Flugbewegungen in der Zeit zwischen Mitternacht und 6 Uhr morgens, in der außer medizinischen Hilfsflügen und Notfällen nur Flüge mit Einzelausnahmegenehmigung durch die Behörde für Umwelt und Energie  zulässig sind, haben in den letzten Jahren deutlich abgenommen.

Seit dem 1. Oktober 2001 müssen in den späten Abendstunden und in der Nacht Aufschläge auf Start- und Landeentgelte gezahlt werden. Zwischen 22.00 und 22.59 Uhr wurde ein Zuschlag von 100% erhoben und in der Zeit von 23.00 bis 05.59 Uhr waren 200% Aufschlag fällig. Diese Aufschläge wurden zum 15.01.2015 für den Zeitraum 22.00 bis 22.59 Uhr auf 150% angehoben, der Aufschlag für den Zeitraum von 23.00 bis 05.59 Uhr stieg auf 300%.

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