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Sicherheit von Kindern und Jugendlichen in Chaträumen

Kinder und Jugendliche bewegen sich heute mit spielerischer Selbstverständlichkeit in der Welt der Medien. So nutzt inzwischen die große Mehrheit der zwölf- bis 19-Jährigen den Computer und vor allem das Internet: Bereits 60 Prozent der sechs- bis 13-Jährigen in Deutschland haben schon einmal im Internet gesurft und nutzen virtuelle Räume zur Anbahnung neuer Freundschaften bzw. Pflege von bestehenden Kontakten.

Vor dem heimischen Computer fühlen sich Kinder und Jugendliche sicher. Die Geborgenheit des Elternhauses verleitet in manchen Fällen zu sorglosem Umgang mit persönlichen Daten, in der Kontaktaufnahme zu Unbekannten. Die Geschlossenheit der virtuellen Welt vermittelt zusätzlich eine trügerische Nähe, bei der sich Verdachtsindikatoren hinsichtlich möglicher unliebsamer Begegnungen nicht zwangsläufig durchsetzen.

Weitere Kontaktaufnahmen zum Chatpartner verstärken diese angebliche Nähe. Das Kind oder der Jugendliche fasst Vertrauen und ist geneigt, Einzelheiten über sich, über das heimische Leben mitzuteilen. Dies mag zu neuen Freundschaften führen, kann aber auch Pädophilen den Weg zu Ihrem Kind ebnen.

Sie können Ihr Kind schützen. Sprechen Sie mit ihm und klären Sie es über die möglichen Gefahren in der virtuellen Welt auf.

Noch ein Hinweis: Der Computer ist ein Kommunikationsmittel der Gegenwart. Unterstützen Sie Ihr Kind bei der Nutzung dieses wichtigen Kommunikationsmittels, indem Sie seine Kompetenz stärken.

Weitere Informationen zum Thema "Kriminalprävention" erhalten Sie unter www.polizei-beratung.de

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