•  
  •  
  •  
  •  
Bezirk Bergedorf Bezirk Bergedorf Bezirk Bergedorf

Lohbrügge-Ost

Lohbrügge

Lohbrügge-Ost hat rund 13.700 Einwohner. Das Gebiet liegt im Zentrum des Bezirks Bergedorf, im östlichen Bereich des Stadtteils Lohbrügge. Die Bewohnerschaft in Lohbrügge-Ost ist sehr heterogen, hier leben unterschiedliche Bevölkerungsgruppen verschiedener Herkunft und sozialer Zusammensetzung. Das Gebiet verfügt zudem über eine Vielfalt unterschiedlicher Haushalts- und Wohnungstypen. Auch die Bebauung ist sehr heterogen. Sie besteht vorwiegend aus Zeilenbauten und Reihenhäusern sowie Einfamilienhäusern. Zudem prägen der Großwohnring Billebogen (rd. 4.000 Bewohner) und der am Gebietsrand befindliche Lindwurm den Stadtteil.

Der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg hat am 15.5.2007 entschieden, Lohbrügge-Ost mit den Ortsteilen 073007,073011, 073012, 073015, 073018, 073019 sowie 074005 in das Programm „Aktive Stadtteilentwicklung“ aufzunehmen. Im Jahr 2008 wurde das Gebiet auch in das Bund-Länder-Programm „Die soziale Stadt“ aufgenommen. Mit Unterstützung dieser Programme soll das vorhandene Potenzial von Lohbrügge-Ost zugunsten einer nachhaltigen Verbesserung des Wohnumfeldes und der Lebensqualität der Bewohnerinnen und Bewohner mobilisiert werden.

Mit der Drucksache 19/3652 des Senats vom 21. Juli 2009 wurde das Programm „Aktive Stadtteilentwicklung 2005-2008“ in das „Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung (RISE)“ übergeleitet, durch das die bisherigen Einzelprogramme der Stadtteilentwicklung und Stadterneuerung unter einem Dach zusammengefasst werden. Damit wird auch Lohbrügge-Ost in Zukunft nach RISE gefördert.

Auf Grundlage des Rahmenprogramms Integrierte Stadtteilentwicklung hat der Bezirk Bergedorf die Lawaetz-Stiftung mit der Gebietsentwicklung und der Erarbeitung eines Integrierten Entwicklungskonzeptes für das Gebiet Lohbrügge-Ost beauftragt. In diesem Zusammenhang haben bereits verschiedene Beteiligungsprozesse stattgefunden. Dazu zählen eine aktivierende Bewohnerbefragung, Experteninterviews mit verschiedenen zentralen Akteur/innen des Gebiets sowie eine große Entwicklungskonferenz mit den Bewohner/innen, verschiedenen Vertreterinnen und Vertretern von Verbänden, Vereinen, Wohnungsunternehmen, Einzelhandel, der Verwaltung und Politik etc. Auf Basis der so erlangten Informationen über die Probleme und Potenziale des Gebiets und in Abstimmung mit dem Stadteilbeirat wurde das Integrierte Entwicklungskonzept (IEK) erarbeitet, in dem grundlegende Entwicklungsziele sowie konkrete Projekte und Maßnahmen und deren Finanzierungs- und Realisierungsmöglichkeiten benannt werden. Das IEK stellt den Handlungsleitfaden für die zukünftige Entwicklung von Lohbrügge-Ost dar. Es wurde am 30. Juni 2010 durch die dafür zuständige Senatskommission verabschiedet. Zurzeit erfolgt die Umsetzung des Konzeptes durch die vor Ort tätigen Gebietsentwickler Kirsten Sehgal und Manuel Kienzler.

Die Gebietsentwicklung steht unter der übergeordneten Zielsetzung Lohbrügge-Ost zu einem sozial stabilen, familienfreundlichen Stadtteil zu entwickeln. Strategisch wichtige Projekte dabei sind:

  • Die Entwicklung der Einkaufsstraße Alten Holstenstraße durch bauliche und werbestrategische Maßnahmen unter Einbeziehung der Eigentümer und Gewerbetreibenden. Ziele: Stärkung der Identität des Standortes Alte Holstenstraße und Steigerung seiner Attraktivität und Wirtschaftskraft, um die Anbindung Lohbrügges an Bergedorf  sicher zu stellen.
  • Das Betreiben eines Kinderkulturhauses, in dem Kinder und Jugendliche in außerschulischem Unterricht im Rahmen von  Kultur- und Kunstprojekten (bildende und darstellende Kunst) unter Anleitung von Künstlern besonders gefördert werden. Ziele: Förderung der sozialen, kulturellen, künstlerischen und sprachlichen Kompetenzen von Kindern und Jugendlichen sowie deren Integration in Lohbrügge.
  • Die Wohnumfeldverbesserung des Wohnquartiers Billebogen durch die Umgestaltung von Hausdurchgängen, Innenhöfen, Hauseingängen, Grünanlagen, Mietergärten, Spielplätzen etc. Ziele: Umsetzung des bestehenden Freiraumkonzeptes für den Billebogen, Aufwertung der Wohnanlage, um das Wohnumfeld zu beleben, die Attraktivität zu steigern, die Aufenthaltsqualität zu erhöhen, , Nachbarschaften zu fördern und das Image des Billebogens zu verbessern.

 

Rückfragen an:

Dr. Ingrid Stöckl, Fachamt Sozialraummanagement, Tel. (040) 428 91 2530 oder:

Ingrid.Stoeckl@bergedorf.hamburg.de

 

Links

www.lohbruegge.de

www.sozialestadt.de