Das Nikolaiviertel
Hanseatische Tradition
Adresse: Große Johannisstraße, Großer Burstah, 20095 Hamburg
Kernöffnungszeiten Einzelhandel
Montag - Freitag: 10:00 bis 19:00 Uhr
Samstags 10:00 bis 18:00 Uhr
Restaurants / Gastronomie
Die Gastronomie hat über die Öffnungszeiten des Einzelhandels hinaus geöffnet.
Bus & Bahn
U/S Jungfernstieg, U3 Rahthausmarkt, U3 Rödingsmarkt, Diverse Buslinien
Auto
Parkhaus Große Reichenstraße, 942 Stellplätze
Parkhaus Rödingsmark, 872 Stellplätze
Parkleitsystem Bereich Hafen/Michel (Grün)
Wenn man die Mönckebergstraße immer weiter nach Süden geht und das Rathaus und die Börse rechts liegen lässt, gelangt man in das Nikolaiviertel. Zwischen Großer Johannisstraße, Großem Burstah und dem Hopfenmarkt prägen prächtige Kontorhäuser und moderne Bürobauten das Straßenbild. Fachgeschäfte und Hanseatische Traditionsläden sind hier zu finden. Das Nikolaiviertel verdankt seinen Namen dem Nikolaifleet und der Kirche St. Nikolai. Während das Nikolaifleet heute etwas versteckt liegt und eher unscheinbar wirkt, ragt der Turm der Nikolaikirche als weithin sichtbare Landmarke empor. Die im Zweiten Weltkrieg vollkommen zerstörte Kirche wurde mit viel Engagement der Hamburger als Mahnmal gegen den Krieg erhalten.
Große Kaufhäuser und Filialen der bekannten Modemarken sucht man im Nikolaiviertel vergeblich. Es sind Fachgeschäfte wie das Porzellanhaus Lenffer, in dem man alles für den schön gedeckten Tisch findet, die das Nikolaiviertel prägen. Oder der Spezialist für Tropen und Marinebekleidung Ernst Brendler, in dem die Hamburger seit über 125 Jahren dicke Wollpullover, Marineuniformen oder Tropenhelme kaufen. Weniger traditionell, dafür aber sehr kreativ geht es bei Hilde Leiss zu. Hier gibt es sowohl extravagante als auch schlichte Design- und Schmuckkreationen neben wunderschönen Unikaten.
Außerdem in der Nähe:
Das Nikolaiviertel liegt dort, wo die Geschichte der Stadt Hamburg einst ihren Anfang nahm. Dort, wo heute das burgähnliche Haus der Patriotischen Gesellschaft steht, stand bis zum Großen Brand 1842 das Hamburger Rathaus. Wenn man von der Mönckebergstraße zur Hafencity oder zur Fleetinsel und zum Großneumarkt laufen möchte, bietet sich ein Bummel durch das Nikolaiviertel an. Dabei sollte man unbedingt einen Blick in den Innenhof des Rathauses werfen, in dem der Hygieia-Brunnen an die große Cholera-Epidemie 1892 in Hamburg erinnert. Auch die Trostbrücke, die einst die bischöfliche Altstadt mit der gräflichen Neustadt verband, ist sehenswert. Wer hoch hinaus möchte, kann mit dem Panoramalift zur Aussichtsplattform im Turm der Nikolaikirche hinauffahren.
Direkt unter dem Hamburger Rathaus bietet das Parlament in den sehr sehenswerten Räumen des historischen Ratskellers klassische Hamburger Fischgerichte ebenso wie internationale Spezialitäten. Im Sommer kann man auch im Innenhof des Rathauses sitzen. Ganz anders geht es im Frosta-Bistro an der Großen Johannisstraße zu. Hier werden die Gerichte des Tiefkühlspezialisten Frosta vor den Augen der Gäste frisch zubereitet. Im italienischen Bistro Olivio am Hopfenmarkt gibt es leckere Pizza in familiärer Atmosphäre.




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