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Im Rettungsdienst Ausbildung zur Notfallsanitäterin/ zum Notfallsanitäter

Pro Jahr wird die Feuerwehr Hamburg zu mehr als einer viertel Million Einsätzen gerufen – ca. 88% davon im Rettungsdienst. Als Notfallsanitäterin / Notfallsanitäter schützen und retten Sie das Leben der Menschen in Hamburg!

Ausbildung zur Notfallsanitäterin/ zum Notfallsanitäter

  

Einstellungsvoraussetzungen

Sie verfügen mindestens über den mittleren Bildungsabschluss (Realschulabschluss) oder den ersten allgemeinbildenden Schulabschluss (Hauptschulabschluss) mit zweijähriger Berufsausbildung.

Sie besitzen das Deutsche Jugendschwimmabzeichen in Silber, wenn Sie noch nicht Volljährig sind, bzw. haben das Deutsche Schwimmabzeichen in Silber, sofern Sie über 18 Jahre alt sind. Der Nachweis darf nicht älter als zwei Jahre sein und ist für die Bewerbung anderenfalls erneut abzulegen.

Sie absolvieren erfolgreich das Auswahlverfahren, das aus einer schriftlichen, mündlichen und physischen Eignungsprüfung besteht.

Sie sind nach dem Ergebnis der Untersuchung beim Personalärztlichen Dienst der Freien und Hansestadt Hamburg uneingeschränkt feuerwehrdiensttauglich. Das bedeutet u.a., dass Sie mit Ihrem Körpergewicht in einem Bereich des Körper-Masse-Indexes (BMI) zwischen 18 und 27,5 kg/m² liegen. Als Mindestgröße für den feuerwehrtechnischen Einsatzdienst werden 165 cm empfohlen. Die maximale Körpergröße sollte 195 cm betragen. Ihre unkorrigierte Sehschärfe beträgt mindestens 50 Prozent auf jedem Auge. Für die Ausbildung gelten die beamtenrechtlichen Vorgaben, da die Absicht besteht, Sie nach der Ausbildung in die Beamtenlaufbahn der Fachrichtung Feuerwehr als Brandmeister-Anwärterin bzw. Brandmeister-Anwärter zu übernehmen.

  

Ausbildung

Sie verfügen mindestens über den mittleren Bildungsabschluss (Realschulabschluss) oder den ersten allgemeinbildenden Schulabschluss (Hauptschulabschluss) mit zweijähriger Berufsausbildung.

Sie besitzen das Deutsche Jugendschwimmabzeichen in Silber, wenn Sie noch nicht Volljährig sind, bzw. haben das Deutsche Schwimmabzeichen in Silber, sofern Sie über 18 Jahre alt sind. Der Nachweis darf nicht älter als zwei Jahre sein und ist für die Bewerbung anderenfalls erneut abzulegen.

Sie absolvieren erfolgreich das Auswahlverfahren, das aus einer schriftlichen, mündlichen und physischen Eignungsprüfung besteht.

Sie sind nach dem Ergebnis der Untersuchung beim Personalärztlichen Dienst der Freien und Hansestadt Hamburg uneingeschränkt feuerwehrdiensttauglich. Das bedeutet u.a., dass Sie mit Ihrem Körpergewicht in einem Bereich des Körper-Masse-Indexes (BMI) zwischen 18 und 27,5 kg/m² liegen. Als Mindestgröße für den feuerwehrtechnischen Einsatzdienst werden 165 cm empfohlen. Die maximale Körpergröße sollte 195 cm betragen. Ihre unkorrigierte Sehschärfe beträgt mindestens 50 Prozent auf jedem Auge. Für die Ausbildung gelten die beamtenrechtlichen Vorgaben, da die Absicht besteht, Sie nach der Ausbildung in die Beamtenlaufbahn der Fachrichtung Feuerwehr als Brandmeister-Anwärterin bzw. Brandmeister-Anwärter zu übernehmen.

Ihre Ausbildungsvergütung stellt sich wie folgt dar:

AusbildungsjahrBrutto-Ausbildungsentgelt im Monat
1. Ausbildungsjahr1.025,70 Euro
2. Ausbildungsjahr 1.091,70 Euro
3. Ausbildungsjahr1.198,00 Euro

Ab 1. Januar 2018:

AusbildungsjahrBrutto-Ausbildungsentgelt im Monat
1. Ausbildungsjahr1.060,70 Euro
2. Ausbildungsjahr1.126,70 Euro
3. Ausbildungsjahr1.233,00 Euro

Das Ausbildungsentgelt richtet sich nach Maßgabe des § 8 Absatz 1 TVA-L Pflege.

  

Berufsbild

Die Feuerwehr ist rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr einsatzbereit. Wir haben dazu eine wöchentliche Arbeitszeit von 48 Stunden, die sich in 24-Stunden-Schichten aufteilt. Der Dienst beginnt und endet um 7 Uhr morgens. Unsere Auszubildenden arbeiten während der Praktikumszeit jedoch nur in 12-Stunden-Tagesschichten.

Die Notfallversorgung von Verletzten und Erkrankten sowie der einfühlsame Umgang mit Angehörigen und Betroffenen sind wesentliche Teile der vielschichtigen und herausfordernden Aufgaben der Notfallsanitäterinnen und Notfallsanitäter. Im Rettungsdienst versorgen Sie erkrankte oder verunfallte Patientinnen und Patienten, die beispielsweise einen Schlaganfall, Herzinfarkt oder schwere Verletzungen erlitten haben. Sie beurteilen den Gesundheitszustand der hilfsbedürftigen Personen am Einsatzort und führen die medizinische Erstversorgung mit modernsten medizinischem Equipment durch. Sie befördern die Patientinnen und Patienten ins Krankenhaus, betreuen sie während der Fahrt und überwachen die lebenswichtigen Körperfunktionen. Nachdem Sie die Personen für weitere medizinische Maßnahmen in stationäre Behandlung übergeben haben, stellen Sie die Einsatzfähigkeit Ihrer Fahrzeuge wieder her und verfassen Einsatzberichte.

Die einsatzfreie Zeit an den Wachen wird für Übungsdienste, Fortbildungen, Dienstsport und soziale Aktivitäten genutzt. Das Einnehmen gemeinsamer Mahlzeiten ist eine Selbstverständlichkeit, solange kein Einsatz dazwischen kommt. In der Bereitschaftszeit können Sie eigenen Beschäftigungen nachgehen und beispielsweise Sport treiben oder sich ausruhen.

Die Arbeit bei der Feuerwehr ist sehr abwechslungsreich und anspruchsvoll. Im Einsatz erwarten Sie immer wieder unvorhergesehene Ereignisse, die eine schnelle Reaktions- und Entscheidungsfähigkeit fordern. Dabei sind Teamfähigkeit, sehr gute Fachkenntnisse und ein einfühlsamer Umgang mit Betroffenen und Angehörigen sehr wichtig. Konfrontationen mit schweren Verletzungen, Unfällen und dem Tod setzen neben der körperlichen auch eine psychische Belastbarkeit voraus. Aber keine Sorge, Sie sind nie alleine! Freuen Sie sich auf ein tolles Team und vielfältige Aufgaben!

  

Bewerbung

Die Ausbildung beginnt jedes Jahr zum 1. Februar und zum 1. August. Wir nehmen ab sofort Bewerbungen für den Ausbildungsbeginn ab 1. Februar 2019 entgegen.

Senden Sie uns Ihre schriftliche Bewerbung mit folgenden Unterlagen

  • Bewerbungsbogen
  • individuelles Bewerbungsanschreiben
  • Lebenslauf in tabellarischer Form
  • Kopien der letzten beiden Schulzeugnisse bzw. des Schulabschlusszeugnisses
  • Nachweis über das Schwimmabzeichen Silber (darf nicht älter als zwei Jahre sein)

ggf. Nachweise zu Ausbildungen, beruflichen Tätigkeiten, Führerschein, Praktika, ehrenamtlichem Engagement

per E-Mail an personalauswahlzentrum@feuerwehr.hamburg.de

oder

postalisch an

Feuerwehr Hamburg
Personalauswahlzentrum
Westphalensweg 1

20099 Hamburg

Achtung: Unvollständige Bewerbungen führen zum Ausschluss aus dem Auswahlverfahren. Bitte reichen Sie nur Kopien ein, da wir keine Bewerbungen zurückschicken. Da ein Großteil des Schriftverkehrs elektronisch abgewickelt wird, bitten wir Sie, Ihre E-Mail-Adresse anzugeben und regelmäßig Ihren Posteingang und Spam-Ordner zu überprüfen.

  

Auswahlverfahren

Ab Januar 2018 wird sich das Auswahlverfahren für die Ausbildung in sieben Teilbereiche gliedern, die sich auf mehrere Tage verteilen.

Teil 1: Schriftlicher Test

Mithilfe des theoretischen Eignungstestes verschaffen wir uns Aufschluss über Ihr Allgemeinwissen, Ihre Rechtschreib- und Zeichensetzungsfähigkeit sowie Ihre Befähigung zum mathematischen, naturwissenschaftlichen, abstrakten und logischen Denken. Außerdem prüfen wir mit diesem Test Ihre Konzentrations- und Merkfähigkeit.

Teil 2: Höhentauglichkeitstest

Wir gehen davon aus, dass Sie keine Höhenangst haben, wenn Sie sich bei uns bewerben. Dennoch wollen wir uns davon vergewissern und lassen Sie auf eine 20 m hohe Drehleiter steigen.

Teil 3: Physischer Eignungstest

Der physische Eignungstest wird in einer Sporthalle durchgeführt und besteht aus acht Testaufgaben, bei denen Sie Ausdauer, Kraft und Koordination zeigen müssen. Eine ausführliche Beschreibung der einzelnen Anforderungen finden Sie hier.

Teil 4: Teamtest

In diesem Test überprüfen wir Ihre Teamfähigkeit.

Teil 5: Handwerklicher Eignungstest

Hier beurteilen wie Sie handwerklich-technische Aufgaben bewältigen.

Teil 6: Strukturiertes Interview

Im Rahmen eines Einzelgespräches machen wir uns ein Bild von Ihren persönlichen Kompetenzen und Fähigkeiten sowie Ihrer Motivation für die angestrebte Ausbildung.

Teil 7: Personalärztliche Tauglichkeitsuntersuchung

Die uneingeschränkte Feuerwehrdiensttauglichkeit ist Voraussetzung für ein erfolgreiches Bestehen des Eignungsverfahrens. Zur Überprüfung Ihrer gesundheitlichen Eignung erhalten Sie einen Termin beim Personalärztlichen Dienst der Freien und Hansestadt Hamburg.

  

Karriere

Nach der Ausbildung ist nicht beabsichtigt, Sie ausschließlich als Notfallsanitäterin / Notfallsanitäter im Rettungsdienst der Feuerwehr Hamburg zu beschäftigen. Vielmehr wollen wir Sie nach erfolgreicher Ausbildung zur Notfallsanitäterin / zum Notfallsanitäter als Brandmeister-Anwärterin / Brandmeister-Anwärter in das Beamtenverhältnis auf Widerruf übernehmen (sofern die Voraussetzungen vorliegen). Sie haben somit die Aussicht auf eine weiterführende Ausbildung in der Beamtenlaufbahn der Fachrichtung Feuerwehr, damit Sie anschließend als Feuerwehrfrau / Feuerwehrmann im Rettungsdienst und auf dem Löschzug an einer der Feuer- und Rettungswachen im Hamburger Stadtgebiet eingesetzt werden können.

Ihre Karriere nach der Laufbahnausbildung für die Fachrichtung Feuerwehr beginnt als Brandmeisterin / Brandmeister in der Besoldungsgruppe A7. Leistungsabhängig können Sie in der Laufbahngruppe 1 weiter in die Besoldungsgruppen A8 (Oberbrandmeisterin / Oberbrandmeister) und A9 (Hauptbrandmeisterin / Hauptbrandmeister) aufsteigen. Sind Sie fachlich und persönlich geeignet und haben die erforderlichen Lehrgänge absolviert, steht Ihnen sogar ein Aufstieg in die Laufbahngruppe 2 der Fachrichtung Feuerwehr offen.

Verdienstbeispiel
Brandmeisterin / Brandmeister, Besoldungsgruppe A7, Stufe 1, ledig, keine Kinder, ca. 2.500,- Euro brutto

 

  

Flyer-Download Notfallsanitäter, 2.05 MB