•  
  •  
  •  
  •  
Senatskanzlei Senatskanzlei

Hamburger Rat für nachhaltige Entwicklungspolitik

Das Expertengremium berät den Senat in entwicklungspolitischen Angelegenheiten und Aktivitäten, bei der Zusammenarbeit mit ausländischen Partnern und der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit in Hamburg.

 

Rat für nachhaltige Entwicklungspolitik
Der Rat für nachhaltige Entwicklungspolitik hat seine zweite Amtszeit von 2011 bis 2015 aufgenommen. Hamburgs Bürgermeister Olaf Scholz (fünfter v.l.) begrüßte die Mitglieder im Rathaus. (Bild: Pressestelle des Senats)

Im Juni 2010 kam der Hamburger Rat für nachhaltige Entwicklungspolitik zum ersten Mal zusammen. Seine Arbeit endete mit dem vorzeitigen Ablauf der Legislaturperiode im März 2011. Am 12. Juli 2011 hat der Senat unter Bürgermeister Olaf Scholz die Mitglieder des Rates für die zweite Amtszeit von 2011 bis 2015 ernannt. Der neue Rat traf sich am 31. Oktober 2011 zur ersten gemeinsamen Sitzung  unter der Leitung von Staatsrat Wolfgang Schmidt.

Das Gremium berät den Senat bei Themen rund um die Entwicklungspolitik – von der Zusammenarbeit mit ausländischen Partnern bis zur entwicklungspolitischen Bildungsarbeit in Hamburg. Zu seinen Aufgaben zählt die Erarbeitung fachlicher Gutachten und Empfehlungen zu den verschiedenen Arbeitsgebieten. Diese werden vom Senat auch der Bürgerschaft zur Kenntnis gegeben. Zu den Fragen, mit denen sich der Rat beschäftigt, gehören unter anderem die Zusammenarbeit mit der Partnerstadt Dar es Salaam in Tansania, aber auch Themen der entwicklungspolitischen Arbeit in Hamburg, wie die Verbesserung der Qualität des Fairen Handels.

Der Rat für nachhaltige Entwicklungspolitik besteht aus bis zu zwölf Mitgliedern – Männer und Frauen sollen gleichberechtigt vertreten sein. Bei der Auswahl zählen beispielsweise entwicklungspolitisches Fachwissen und  Erfahrung oder Kenntnisse in Gender-Fragen. Die Mitglieder arbeiten ehrenamtlich und werden vom Senat ernannt. Entsprechend der Zahl ihrer Fraktionen kann die Bürgerschaft jeweils ein Mitglied vorschlagen.

Die übrigen Mitglieder ernennt der Senat auf Vorschlag der Senatskanzlei.Das für die Entwicklungspolitik zuständige Senatsmitglied oder dessen Beauftragter kann an den Sitzungen des Rates beratend teilnehmen. Geschäftsstelle des Rates ist die für Entwicklungspolitik zuständige Fachdienststelle. Die Amtszeit des Rates endet mit Ablauf der Wahlperiode der Bürgerschaft. Der Rat berichtet dem Senat jährlich über seine Arbeit.

Die Mitglieder des Rates (Stand Juli 2011): 

  • Dr. Berend Hartnagel, Autor und Consultant, langjähriger Auslandsbeauftragter für Organisationen der deutschen Entwicklungszusammenarbeit
  • Reinhard Stuth, Rechtsanwalt, Senator a.D.
  • Kai-Oliver Farr, Jurist und Entwicklungsexperte, Projektleiter beim Regionalen Zentrum Hamburg der GIZ
  • Emilija Mitrovic, wissenschaftliche Autorin und Projektleiterin, Mitbegründerin der gewerkschaftlichen Anlaufstelle für Menschen ohne Papiere in Hamburg
  • Dr. Najib Karim, Biochemiker, Dozent und Unternehmensberater, Mitglied des Beirats der European-Mediterranean Association
  • Dr. Anke Butscher, Politik- und Unternehmensberaterin mit Schwerpunkten Entwicklungspolitik und Corporate Social Responsibility
  • Arthur E. Darboven, Kaufmann, Honorarkonsul der Republik El Salvador in Hamburg
  • Dr. Mirjam Freytag, Kulturwissenschaftlerin und Diplom-Pädagogin, Beauftragte für Kirchlichen Entwicklungsdienst der Nordelbischen Evang.-Luth. Kirche,
  • Susanne Hesemann, Diplomvolkswirtin, Leiterin des Fachbereichs “Weltweite Diakonie“ im Diakonischen Werk Hamburg
  • Liz Kistner, Bildungsreferentin in der Open School 21, Expertin für Globales Lernen
  • Prof. Dr. h.c. Christa Randzio-Plath, Rechtsanwältin, Dozentin und Autorin, Vorsitzende des Marie-Schlei-Vereins
  • Prof. Dr. Wolfgang Willkomm, Architekt und Hochschullehrer, Hafen City Universität Hamburg, Experte für Planen und Bauen in der Entwicklungs­zusammenarbeit