•  
  •  
  •  
  •  
Behörde für Schule und Berufsbildung Behörde für Schule und Berufsbildung

Projekte zur Weiterentwicklung der beruflichen Aus- und Weiterbildung

 

Jugendberufsagentur


Text »
"An der Schnittstelle von Schule und Beruf brauchen junge Menschen Unterstützung, um schnell und sicher auf dem Hamburger Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Gemeinsam mit den Initiatoren des Hamburger Hauptschulprojektes, der Arbeitsagentur, der team.arbeit.hamburg, dem Hamburger Institut für Berufsbildung, Kammern und Gewerkschaften werden wir das Konzept einer Jugendberufsagentur ausarbeiten. Es sollen alle schulpflichtigen Jugendlichen, einschließlich der Berufsschulpflichtigen, erfasst und so lange aktiv angesprochen werden, bis sie eine Ausbildung begonnen und abgeschlossen haben. Dabei werden die Erfahrungen und Vorarbeiten des von Dr. Michael Otto initiierten Hauptschulprojektes einbezogen.", so das Regierungsprogramm des Hamburger SPD-Senats.

[Aktuelle Entwicklungen ergänzen.]

[Pressestimmen als Linksammlung.]

In zwei Modellprojekten erprobt das Amt für Weiterbildung seit April 2009 kompetenzbasierte Ausbildungs- und Qualifizierungsbausteine.

In dem vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Projekt werden die Bausteine in der geförderten Ausbildung, an berufsbildenden Schulen sowie an Produktionsschulen erprobt und umgesetzt und verfolgen dabei drei Ziele: das Übergangssystem Schule - Beruf soll stärker auf duale Ausbildung ausgerichtet werden, erworbene Kompetenzen sollen besser verwertet werden können, um damit Warteschleifen in Bildungsketten umzuwandeln und schließlich soll der Zugang zur betrieblichen Ausbildung durch qualifizierte Nachweise über erworbene Teilnehmerkompetenzen verbessert werden.

Dadurch soll eine dauerhafte Förderstruktur in Hamburg etabliert werden, in der Standards von der Berufsvorbereitung über die Berufsausbildung bis hin zu allgemeinen Weiterbildungsmaßnahmen in schlüssiger Zusammenschau angeboten werden.

Vor dem Hintergrund der europäischen Entwicklungen im Bildungsbereich mit der Verabschiedung der Strategie des lebenslangen Lernens und den Instrumenten des Europäischen und Deutschen Qualifikationsrahmens (EQR/DQR) sowie des Leistungspunktesystems in der beruflichen Bildung (ECVET) hat sich Hamburg zum Ziel gesetzt, berufliche Weiterbildungsbausteine nach einheitlichen Standards zu implementieren, um die Transparenz, die Anschlussmöglichkeit sowie die europaweite Anrechenbarkeit zu fördern.

Hamburger Bildungsträger können ihre Bausteinangebote in den Segmenten Berufsvorbereitung, berufliche Aus- und Weiterbildung selbst in die Datenbank QualiBe. einstellen. Die Netzwerkstelle LebensLanges Lernen (Netz3L) beantwortet Fragen zu Anforderungen und Kriterien der Bausteine und hilft bei der Erfassung. Kontakt: E-Mail: krause@kwb.de, Telefon: 040 - 33 42 41 - 365.

zurück