Krankenhilfe für Obdachlose
Äskulapstab und Kreuz auf grünem Hintergrund
(kirchen-sieg)
Unterstützung bei der Beantragung und dem Erhalt von Krankenversicherungskarten gibt es durch die zuständigen Job-Center bzw. Grundsicherungsämter.
Sollte es notwendig werden, im Rahmen einer Behandlung den Krankenversicherungsstatus des zu Behandelnden zu ermitteln, weil zum Beispiel die Krankenversicherungskarte fehlt, ist es möglich, die notwendigen Daten über die Hotline des Jobcenters Hamburg Mitte (040) 28 66 52 50 zu erfragen.
Niedrigschwellige Gesundheitshilfen
Neben dem medizinischen Regelsystem gibt es für obdachlose Menschen zusätzlich niedrigschwellige Gesundheitshilfen, auf die im Notfall ohne besonderen bürokratischen Aufwand zurückgegriffen werden kann:
Mobile Hilfe- Krankenmobil
Die Mobile Hilfe fährt wöchentlich nach einem festgelegten Anlaufplan Treffpunkte von Obdachlosen zur pflegerischen und medizinischen Behandlung an.
Zahnmobil
Das Zahnarzt-Mobil fährt wie auch die Mobile Hilfe Treffpunkte von Obdachlosen an, um zahnärztliche Akutbehandlung durchzuführen.
Krankenstube für obdachlose Menschen
In der Krankenstube ist eine stationäre Aufnahme für die Behandlung von akut- oder chronisch kranken, obdachlosen Menschen möglich. Hierfür stehen 14 Plätze zur Verfügung. Die Aufnahme wird insbesondere im Anschluss an oder zur Vermeidung von einer stationären Aufnahme im Krankenhaus genutzt.
Pavillon vor der Übernachtungsstätte Pik As
Im Pavillon des Dikonischen Werkes Hamburg e.V. findet jeweils am Dienstagvormittag eine medizinischen Sprechstunde durch Frau Dr. Ishorst-Witte statt. Sie kann von Übernachtern des Pik As, wie auch anderen obdachlosen Menschen genutzt werden.
Tagesaufenthaltsstätte Bundesstraße
Medizinische Sprechstunde
Kemenate – Tagestreff für wohnungslose Frauen
Medizinische Sprechstunde für obdachlose Frauen.
Park-In Treffpunkt Billstedt
Medizinische Sprechstunde
Alimaus
Medizinische Sprechstunde
Psychiatrische Hilfen
Neben der somatischen Medizin gibt es auch psychiatrische Sprechstunden, vor allem des Klinikums Nord, die in einigen Einrichtungen vorgehalten werden. Dazu gehören das Pik As und der Kemenate – Tagestreff. Neu hinzugekommen ist die Straßenvisite. Hier werden obdachlose Menschen in der Innenstadt vor Ort, d.h. auf der Straße von einer Psychiaterin aufgesucht und ggf. psychiatrisch beraten.
Weitere Hilfen
Die Straßensozialarbeit im Innenstadtbereich sowie die Straßensozialarbeiter der Sozialen Beratungsstellen in den Bezirken tragen ebenfalls dazu bei, dass obdachlose Menschen auf der Straße angesprochen werden und ggf. den medizinischen Hilfeleistungen zugeführt werden können.
Ausführliche Informationen zu diesen und weiteren Maßnahmen enthält die Broschüre "Das soziale Hilfesystem für wohnungslose Menschen".
Foto: www.pixelio.de

Mister Wong
Webnews
Yigg
Del.icio.us
