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Ochsenwerder – Der dünn besiedelte Stadtteil liegt zwischen Norderelbe und Dove Elbe

Nur etwa fünfzehn Minuten fährt man mit dem Auto von der Hamburger Innenstadt nach Ochsenwerder und landet doch in einer anderen Welt. Bauernhäuser und Gemüsefelder prägen das Bild des Stadtteils.

 

Bilder: Ochsenwerder
Beschauliches Bauernhaus (Bild: Christoph Bellin / bildarchiv-hamburg.de )

Ochsenwerder ist ein Stadtteil im Südosten der Freien und Hansestadt Hamburg. Er ist Teil des Bezirks Bergedorf und wird zu den Vier- und Marschlanden gerechnet, die im Süden der Stadt zwischen der Norderelbe und der Dove Elbe liegen. Ochsenwerder ist vergleichsweise dünn besiedelt, auf 14,1 Quadratkilometern leben hier nur rund 2.200 Einwohner. Der Name Ochsenwerder erinnert daran, dass die feuchten Niederungen der Marschlande früher vor allem als Viehweiden genutzt wurden.

Als Oswerthere taucht der Ort erstmals 1253 in einer mittelalterlichen Urkunde auf. 1395 kaufte die Hansestadt das Gebiet dem Grafen von Holstein ab, um sich die Kontrolle über die Schifffahrt auf der Elbe zu sichern. Voraussetzung für eine Besiedelung war schon damals der Bau von Deichen, um sich vor den häufig auftretenden Überschwemmungen zu schützen. Bis heute ist die Deichverteidigung eine wichtige Aufgabe der städtischen Behörden geblieben.

 

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