Ökostrom

Klimaschutz im Alltag

Ökostrom

Als Ökostrom wird jener Strom bezeichnet, der aus erneuerbaren Energien gewonnen wird. Dazu gehören unter anderem Wasserkraft, Windkraft, Sonnenkraft oder Solarenergie, Erdwärme und die Energiegewinnung aus Biomasse. Konventioneller Strom hingegen bezieht seine Energie aus fossilen Quellen, wie Erdöl, Kohle oder Erdgas, aber auch aus der Kernspaltung. Der CO2-Ausstoß aufgrund der Verbrennungsvorgänge in der konventionellen Stromerzeugung belastet die Umwelt und ist der Hauptgrund für den anthropogenen (vom Menschen verursachten) Treibhauseffekt. Atomkraft hat zwar eine geringere CO2-Bilanz, verursacht jedoch ein bisher kaum geklärtes Atommüllproblem und ist mit hohen Risiken verbunden.

Wechsel zu einem Ökostrom-Anbieter

Reine Naturstromanbieter vertreiben ausschließlich ökologisch gewonnenen Strom und investieren in den Bau neuer Anlagen zur Erzeugung von Ökostrom. Wer auf Ökostrom umsteigt, leistet also nicht nur einen Beitrag zum Klimaschutz, sondern fördert auch den Ausbau regenerativer Energien. Aber auch herkömmliche Stromanbieter haben Klimatarife im Angebot. Da Ökostrom oft gar nicht teurer ist, lohnt sich ein Stromvergleich.

Ökostrom gesetzlich gefordert und gefördert

Das sogenannte Erneuerbare-Energien-Gesetz, kurz EEG, bietet seit dem Jahre 2000 eine gesetzliche Regelung für die Stromerzeugung. Darin werden die Betreiber der öffentlichen Stromnetze unter anderem dazu verpflichtet, Oekostrom vorrangig abzunehmen. Anlagen zur Erzeugung von erneuerbaren Energien haben außerdem den Anspruch auf unverzüglichen Anschluss an das Stromnetz.

Erstellen Sie hier einen Vergleich der verschiedenen Stromanbieter und erfahren Sie mehr darüber, wie Sie Ihren Stromanbieter kündigen  und wechseln können.

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Klimaschutz im Alltag
20120905 22:09:26