Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen

Erläuterungen zum Mietenspiegel Ortsübliche Vergleichsmiete

Ortsüblich ist die Miete, die in Hamburg für unmöblierte Wohnungen vergleichbarer Art, Größe, Ausstattung, Beschaffenheit und Lage einschließlich der energetischen Ausstattung und Beschaffenheit allgemein bezahlt wird.

Ortsübliche Vergleichsmiete

Der angegebene Mietwert stellt die Netto-Kaltmiete dar ohne Heizkosten und ohne die übrigen Betriebskosten. Sie beruht auf der zum 1. April 2015 tatsächlich gezahlten Netto-Miete. Außer dem Durchschnitt aller erhobenen Mietwerte in Form des Mittelwertes sind die Mietspannen angegeben, um den Besonderheiten des Einzelfalls besser Rechnung tragen zu können.

Die Mietspannen stellen die höchsten und niedrigsten Werte von zwei Dritteln der um Ausreißer bereinigten Mieten als Orientierungshilfe dar. So wird aufgezeigt, innerhalb welcher Unter- und Obergrenze der größte Teil aller erhobenen Mietwerte liegt.

Die Spannweite ergibt sich aus:

  • Wohnwertunterschieden, die in der Feldeinteilung nicht berücksichtigt werden konnten; diese kann sich zum Beispiel aus der Ausstattung, dem unterschiedlichen Umfang von Modernisierungen, der Beschaffenheit und der Lage der Wohnung im Gebäude ergeben
  • der Einbeziehung von Mieten aus neuen Mietvertragsabschlüssen und gleichzeitig aus älteren Mietverhältnissen
  • unterschiedlichen Mieten gleichartiger Wohnlagen in verschiedenen Stadtteilen
  • sonstigen Faktoren, die neben den im Gesetz genannten Kriterien die Miethöhe beeinflussen