EU-Ostseestrategie
Im Jahr 2009 beschloss die EU-Kommission nach intensiver Beteiligung der betroffenen Akteure eine Strategie für den Ostseeraum (EU Strategy for the Baltic Sea Region; kurz: EUSBSR), um die nachhaltige Entwicklung der Ostseeregion zu unterstützen. Durch diese erste makro-regionale Strategie der EU soll die Kooperation der zahlreichen unterschiedlichen Akteure in der Ostseeregion gestärkt werden. Ziel ist es, die Zusammenarbeit von nationalstaatlichen, regionalen und lokalen Kräften zu optimieren und vorhandene Strukturen, Instrumente sowie Finanzierungsprogramme und Geldmittel besser zu nutzen.
Die vier Eckpfeiler der EU-Ostseestrategie sind:
Sicherstellung einer nachhaltigen Umwelt
Steigerung des Wohlstands der Region
Verbesserung der Zugänglichkeit und Attraktivität
Gewährleistung der Sicherheit in der Region
Im Rahmen dieser vier Eckpfeiler wurden im Rahmen des von der EU verabschiedeten Aktionsplans 15 Schwerpunktbereiche festgelegt. In diesen wiederum werden Flaggschiff-Projekte hervorgehoben, die besonderen Modellcharakter haben.
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» EU-Ostseestrategie:
Seite der EU zur Ostseestrategie (englisch)
Die EU-Ostseestrategie ist ein Instrument der Europäischen Innenpolitik. Trotzdem halten gerade die Regionen, und so auch Hamburg, konkrete Maßnahmen für erforderlich, die es auch Russland ermöglichen sich im Rahmen von transnationalen und grenzüberschreitenden Projekte an der Umsetzung des Aktionsplans zu beteiligen. Da die EU im Rahmen der Strategie keine zusätzlichen finanziellen Mittel zur Verfügung stellt, sollen vorhandene Kooperationen durch bessere Ausnutzung bestehender Investitionsprogramme finanziert werden. Ein Beispiel hierfür ist das Baltic Sea Region Programme 2007-2013 (Website in englischer Sprache).

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