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Othmarschen – viele Grünflächen und eine hohe Wohnqualität
Der Stadtteil Othmarschen liegt im Westen von Hamburg im Bezirk Altona und zählt zu den Elbvororten. Hier leben etwa 12.400 Menschen verteilt auf eine Fläche von 6,0 Quadratkilometer. Begrenzt wird der Stadtteil im Norden durch Groß-Flottbek, im Osten durch Ottensen, im Süden durch die Elbe und im Westen durch Nienstedten.
Erstmals urkundlich erwähnt wurde Othmarschen im Jahre 1317. Zu dieser Zeit im Mittelalter bestand es lediglich aus einem Bauerndorf mit ein paar Gehöften. Im 18. Jahrhundert wurde mit dem Bau der ersten Landhäuser an der Elbchaussee begonnen. Hier siedelten sich vorwiegend wohlhabende Hamburger Kaufleute an. Besonders beliebt, vor allem bei Reedern, war die Seite am Elbhang mit Blick auf den Fluss. So konnten die Schiffseigner beobachten, wann ihre Schiffe in den Hamburger Hafen einliefen.
Im Jahr 1855 lebten 362 Menschen in Othmarschen. 1883 wurde das Terrain-Consortium gegründet. Der Fabrikant Ferdinand Ancker realisierte das Bauvorhaben Villenanlage Neu-Othmarschen, eine Gartenstadt mit Stadtvillen für wohlhabende Bürger der Stadt. Bereits 1893 wurde eine Pferdebahn und 1899 eine Straßenbahn nach Altona eingerichtet. Einen Wandel machte der Stadtteil in den sechziger und siebziger Jahren des 20. Jahrhunderts durch. Der Bau der Bundesautobahn 7 und des Elbtunnels zerstörten den historischen Ortskern von Othmarschen.
Durch verschiedene Buslinien, die S-Bahn und eine Fährverbindung, die die Anleger Övelgönne und Teufelsbrück bedient, hat Othmarschen eine gute Verkehrsanbindung. Von Teufelsbrück gibt es zusätzlich noch eine Fährverbindung zum Airbus Werk in Finkenwerder, die täglich von vielen dort Beschäftigten genutzt wird.
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