Behörde für Umwelt und Energie

Preis für urbane Landschaftsarchitektur Otto Linne Preis 2016

Der Otto Linne Preis ist ein internationaler Ideenwettbewerb zur urbanen Landschaftsarchitektur in Hamburg und richtet sich insbesondere an junge Landschaftsarchitekten.

Otto Linne Preis

Termine 2016

16.Februar | Beginn der Registrierung, Bereitstellung der Unterlagen

Teilnahmeberechtigt sind Teams aus Studierenden bzw. jungen Absolventen (Geburtsdatum 1.1.1977 und jünger) unter Federführung der Fachrichtung Landschaftsarchitektur sowie weiterer Fachrichtungen. Eine interdisziplinäre Zusammenarbeit (Stadtplanung, Architektur, Verkehrsplanung, Soziologie, Philosophie, Kommunikationsdesign, Kunst, Film, etc.) wird dringend empfohlen. Die Wettbewerbsaufgabe eignet sich sehr gut als Semesterarbeit oder Studienprojekt.

Alle Interessierten müssen sich für die Teilnahme am Wettbewerb online unter www.luchterhandt.de registrieren. Die Registrierung ist kostenlos.

Ende März | Kolloquium

September | Abgabe

Oktober | Preisgericht

02. Dezember | Preisverleihung

anschließend | Ausstellung Wettbewerbsarbeiten

Preisgeld

Gesamtsumme: 12.000 Euro
1. Preis: 5.000 Euro
2. Preis: 3.000 Euro
3. Preis: 2.000 Euro
4. Preis: 1.000 Euro
Ankäufe: 1.000 Euro

Sonderpreis
Zusätzlich wird ein „Sonderpreis der Hamburgischen Architektenkammer“ als Anerkennung für besonders gelungene Kooperationen über die Disziplingrenzen hinweg, in Höhe von 3.000 EUR (netto) vergeben.

Ausloberin

Freie und Hansestadt Hamburg
Behörde für Umwelt und Energie
Neuenfelder Straße 19
21109 Hamburg

Kontakt Wettbewerbsbetreuung

Um sich am Otto Linne Preis 2016 zu beteiligen, registrieren Sie sich bitte unter folgendem Link: http://www.luchterhandt.de/verfahrensmanagement/4815/

büro luchterhandt
stadtplanung.stadtforschung.stadtreisen
Shanghaiallee 6, 20457 Hamburg
Ina Seibert, Karolin Kaiser
T.: 040-70 70 80 70
ottolinnepreis@luchterhandt.de
www.luchterhandt.de

Hintergrund

Seit vielen Jahren wird in Hamburg eine leidenschaftliche Diskussion um die Entwicklung unserer urbanen Freiräume geführt. Wer diese Debatte verfolgt, wird erkennen, welch’ große Bedeutung die Qualität des Freiraums traditionell für Hamburg hat und in welchem Maße die Lebensqualität und das Image der Freien und Hansestadt davon abhängen. Da ist es gut, das nicht nur in Innenstadt und HafenCity hochwertige, attraktive Freiräume entstanden bzw. im Entstehen begriffen sind, sondern auch in den Stadtteilen und Wohngebieten spielt die Entwicklung urbaner Freiräume eine zentrale Rolle. Vor dem Hintergrund einer sich zunehmend verdichtenden Stadt richtet sich der Fokus auf den privaten und öffentlichen Außenraum.

Um die Herausforderungen für eine urbane Landschaftsarchitektur nicht nur für Hamburg grundlegend und zukunftsweisend zu erörtern, haben die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt und die igs internationale gartenschau hamburg 2013 gmbh im Jahr 2009 den „Otto Linne Preis“ als Preis für urbane Landschaftsarchitektur wieder aufgelegt. Dem Geist des bedeutendsten Hamburger Gartenbaudirektors und Visionärs Otto Linne folgend sind Studierende und junge Absolventen der Fachrichtung Landschaftsarchitektur eingeladen, sich mit aktuellen Herausforderungen ihrer Profession beispielhaft an einem Hamburger Ort auseinanderzusetzen. 

Otto Linne - ein bedeutender Hamburger Garten- und Landschaftsarchitekt

Otto Linne, geboren am 02.12.1869 in Bremen, erlernte die Gärtnerei in den königlichen Gärten in Dresden. Nach seiner Militärzeit in Rostock besuchte er die Gärtnerlehr- und Forschungsanstalt im Wildpark in Potsdam.
Es folgten kurze Tätigkeiten als Gartentechniker bei den städtischen Gartenverwaltungen in Berlin-Treptow, Lübeck und Dresden-Blasewitz. 1894 wurde Linne für 5 Jahre Stadtobergärtner in Magdeburg. Von dortaus wurde der 29jährige als Gartendirektor nach Erfurt berufen.

Hier hat er die Gartenverwaltung auf ganz neuer Grundlage eingerichtet und zahlreiche Neuanlagen geschaffen. Nach 9 Jahren wechselte er in gleicher Eigenschaft nach Essen. Mit Beginn des Jahres 1914 richtete Hamburg als letzte deutsche Großstadt eine eigene Gartenverwaltung ein.

Das Garten- und Friedhofswesen war bis dahin noch dem Ingenieurwesen der Baudeputation  unterstellt. Als erster Gartendirektor wurde Otto Linne nach Hamburg gerufen. Unter Linnes Leitung wurden die Planungen für den Hammer Park vorangetrieben und der Hamburger Stadtpark für die Bevölkerung freigegeben.

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