Hamburgs Parkanlagen
Generationen an Stadtgärtnern, allen voran Fritz Schumacher und Otto Linne, Hamburgs Ersten Gartenbaudirektor, haben vor Jahrzehnten ganze Arbeit geleistet: Hamburg ist grün. Hamburg ist vielleicht die grünste Millionenstadt der nördlichen Hemisphäre. Wegen der Bäume. Von denen alleine 230.000 Stück an den Straßen der Hansestadt stehen. Wegen Elbe, Alster und Bille, deren Ufer stets vom Grün gesäumt sind. Vor allem ist Hamburg aber grün wegen seiner Hunderten von Parkanlagen.
Parkanlagen inmitten der Stadt. Parkanlagen als Friedhöfe, die so groß sind, dass eigene Buslinien in ihnen regelmäßig verkehren. Parkanlagen an der Alster, die zum Flanieren, Verweilen, zum Spielen, zum Hunde ausführen, für Sportliche und Wanderer, für Radfahrer und Fußgänger einladen. Parkanlagen an der Elbe, in denen der Sport dominiert, in denen der Überblick über den Hafen grandios ist, in denen man von den Landungsbrücken bis Willkommen Höft in Wedel spazieren, joggen oder radeln kann. Parkanlagen, die sich zur Elbe hin öffnen, dass man nicht glauben kann, sie seien von Menschens Hand gemacht.
Parkanlagen, die mit viel Geld hergerichtet und von der Stadt unterhalten werden. Parkanlagen, die ursprünglich den Hamburger Pfeffersäcken gehörten und später in der Tradition des Ehrbaren Kaufmannes für die Öffentlichkeit geöffnet wurden.
Vor allem aber auch, und weil so unspektakulär daherkommend, die Stadtteilparks und die wohnungsnahen Parkanlagen. Nicht groß. Nicht immer in gutem Zustand, wie man es sich wünschen würde. Aber immer ins Stadtgefüge eingreifend. Das Grün in den Bezirken, in den Stadtteilen und den Quartieren gliedert die Stadt. Wo andere Städte überlegen, wie sie dem Klimawandel mithilfe von Frischluft- und Grünschneisen begegnen können, ist Hamburg bereits gut aufgestellt.






