Senatskanzlei

Fegebank in Israel Israel als Vorbild Hamburgs

Hamburgs Zweite Bürgermeisterin Katharina Fegebank hat Israel besucht. Im Mittelpunkt der Reise stand die Förderung von Wissenschaft, Forschung und Existenzgründungen. Außerdem legte sie in der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem im Namen des Senats einen Kranz nieder.

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Israel als Vorbild Hamburgs

Auf Innovationssuche in Israel

Israel ist ein führender Hightech-Standort und bei erfolgreichen Existenzgründungen ganz weit an der Spitze. Ein Beispiel für den weltweit renommierten Forschungsstandort ist das Weizmann Institut, das Bürgermeisterin Katharina Fegebank am Mittwoch (6. September) auf ihrer Israel-Reise besucht hat. Es ist insbesondere in der medizinischen Krebsforschung für viele Durchbrüche verantwortlich.

Die Zauberformel der Start Up Nation Israel habe viele Zutaten nach der Meinung der Zweiten Bürgermeisterin. "Das fängt bei der besonderen Rolle der Armee bei der Qualifizierung und Talentförderung an. Es geht weiter bei der großen Einwanderungswelle russischer Juden in den 90er Jahren, die der Wirtschaft einen Schub gegeben haben", sagte sie. Es habe aber auch mit einer klugen staatlichen Förderpolitik zu tun, die schon seit mehr als zwei Jahrzehnten sehr viel dafür tue, den Zugang zu Kapital für Unternehmensgründer zu erleichtern.

"Und es hat etwas mit einem gesellschaftlichen Klima zu tun. Es gibt eine typisch israelische Chuzpe. Mut und Risikobereitschaft stehen hoch im Kurs. Und wer mal scheitert, steht wieder auf, lernt aus seinen Erfahrungen und teilt sie mit anderen", ergänzte Fegebank. Dieser Einblick in den Higtech-Standort zeigt, dass Israel ein Vorbild für Hamburg ist: "Von großer Bedeutung für uns als Hamburger ist, dass der Technologietransfer zwischen Forschungseinrichtungen und Unternehmen hier sehr gut funktioniert."

Besuch von Yad Vashem

Fegebanks Delegation, bestehend aus Vertretern von Hamburger Start Ups, Wissenschafts- und Wirtschaftsexperten sowie Repräsentanten der Jüdischen Gemeinde und der Deutsch-Israelischen Gesellschaft Hamburg (DIG), besichtigte am Mittwoch (6. September) ebenfalls die Holocaust Gedenkstätte Yad Vashem. Dort legte Fegebank für den Hamburger Senat einen Kranz nieder und verewigte sich in der Halle der Erinnerung mit einem Eintrag in das Gästebuch:

"An diesem Ort stehe ich als Deutsche in der erdrückenden Gewissheit, dass sich die Verbrechen an den europäischen Juden nicht ungeschehen machen lassen. Die Opfer der Shoa sollten ihres Menschseins beraubt werden, indem man ihnen als erstes ihre Würde zu rauben versuchte und dann ihr Leben nahm. Aber es waren die Täter, die ihre eigene Menschlichkeit und Würde verloren. Yad Vashem holt die Gesichter der Opfer und ihre Geschichten in die Welt zurück. Diese Arbeit ist wertvoll und unverzichtbar. Wo immer heute und in Zukunft wieder versucht wird, Menschen ihrer Würde zu berauben, ist es unsere gemeinsame Pflicht, dem entgegenzutreten. Die ausgestreckte Hand des jüdischen Volkes erfüllt mich mit großer Dankbarkeit."

Abschluss der Israel-Reise

Hamburg Zweite Bürgermeisterin legte auch am Donnerstag (7. November) - dem letzten Tag ihrer Reise - einen Schwerpunkt auf die Start Up Szene und besuchte die staatliche Behörde, die für die Förderung in Israel zuständig ist. Insgesamt zeigte sich die Zweite Bürgermeisterin von der Isreal-Reise begeistert - sowohl von der Start Up Szene als auch von den Menschen: "Die Herzlichkeit und Offenheit, mit der die Israelis uns begegnen, berührt mich sehr."

Die Reise der Zweiten Bürgermeisterin

Hamburgs Zweite Bürgermeisterin und Senatorin für Wissenschaft, Forschung und Gleichstellung Katharina Fegebank besuchte mit ihrer Delegation von Montag (4. September) bis Donnerstag (7. September) Israel. Das Programm wurde in einer Kooperation zwischen der DIG und dem Senat vorbereitet. Hauptthemen der Reise waren Innovationen und Existenzgründungen. Gerade bei der Förderung von Unternehmensgründungen in den Wissenschafts- und Forschungseinrichtungen gilt Israel als weltweit vorbildlich.