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Erster Band der dreiteiligen Publikation ist erschienen "Ein Gedächtnis der Stadt"

Band 1 des dreiteiligen Werkes gibt einen Überblick über die nach Frauen und Männern benannten Straßen.

"Ein Gedächtnis der Stadt"

Das Straßen- und Wegenetz Hamburgs funktioniert auch wie ein begeh- und befahrbares Gedächtnis und wird von Frauen und Männern benutzt. Doch von einer Gleichberechtigung in der Benennung der rund achteinhalbtausend Verkehrsflächen kann keine Rede sein: 2505 Verkehrsflächen sind nach Männern und nur 380 nach Frauen benannt (Stand: Dezember 2016).

Straßen und ihre Namen sind Teil unserer Lebenswelt, sie ermöglichen Orientierung in Alltag und Stadtgeschichte und prägen, wenn auch oft unbewusst, Vorstellungen von politischer Teilhabe und Geschlechterrollen. Und es gibt noch etliche Argumente mehr dafür, Straßen künftig geschlechtergerechter zu benennen.

Band 1 gibt einen Überblick über die nach Frauen und Männern benannten Straßen und ist gegen eine Bereitstellungspauschale von 2,- Euro im Laden der Landeszentrale für politische Bildung erhältlich..

Sie können wie Seismographen gelesen werden – für gesellschafts- und gleichstellungspolitische Bewegungen. In diesem Zusammenhang bedeutsam ist auch der Umgang Hamburgs mit der Kolonialgeschichte und mit NS-belasteten Straßennamen.

Ferner finden Sie eine nach Stadtteilen sortierte Auflistung der nach Frauen und Männern benannten Verkehrsflächen.

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