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Archiv Gibt es über mich STASI-Akten? Warum könnte diese Frage Sie interessieren, wenn Sie in Hamburg oder Umgebung leben?

„Wie kann ich meine Stasi-Akte einsehen“ – Diese Frage steht im Mittelpunkt eines speziellen Beratungsangebots

Beratungstage zu Stasi-Unterlagen und Filmvorführung "DAS SYSTEM"

Beratungstage zu Stasi-Unterlagen in HamburgGibt es über mich STASI-Akten? Warum könnte diese Frage Sie interessieren, wenn Sie in Hamburg oder Umgebung leben?

Haben Sie früher in der DDR gelebt, sind vielleicht sogar geflohen oder ausgereist? Und nun möchten Sie erfahren, wie das Ministerium für Staatssicherheit in Ihr eigenes Schicksal eingriff? Oder reisten Sie als Besucher aus Westdeutschland in die DDR? Auch dann konnte es passieren, dass die Stasi sich für Sie interessierte.

Es kann also für jeden Menschen interessant sein, die Akteneinsicht zu beantragen, unabhängig vom damaligen Wohnort. Vielleicht haben Sie auch Fragen zum Schicksal verstorbener naher Angehöriger, die die Aufklärung nicht mehr selbst beantragen konnten oder wollten? Verstärkt stellen heute die nachfolgenden Generationen Fragen nach der Familiengeschichte, nach Anpassung, Verstrickung oder Verfolgung.

Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der BStU, Außenstelle Rostock, beraten am 12. und 13. Juni 2012 in Hamburg zu allen Fragen der Akteneinsicht. Das reicht von der Antragstellung über Einsichtnahme, Herausgabe von Kopien bis hin zur Decknamenentschlüsselung. Beim Ausfüllen des Formulars sind sie auch gern behilflich.

  • Die Vorlage eines gültigen Personaldokuments zur Identitätsfeststellung erspart dem Antragsteller den Weg zur Meldebehörde.
  • Für terminlich verhinderte Personen wird deren Personalausweis und eine Vollmacht benötigt.
  • Eine vorherige Anmeldung ist für die Beratung nicht erforderlich.
  • Die Beratung ist kostenfrei.

Zeit:  12. + 13. Juni 2012, 10.00 - 17.00 Uhr

Ort: Öffentliche Rechtsauskunft- und Vergleichsstelle Hamburg, Dammtorstraße 14, 20354 Hamburg (II. Stock)

Im Kontext zu den Beratungstagen steht auch die Filmvorführung „DAS SYSTEM – alles verstehen heißt alles verzeihen“. Im Anschluss an die Filmpräsentation diskutieren der Regisseur Marc Bauder und Dr. Volker Höffer, Leiter der Außenstelle Rostock des Bundesbeauftragten für die Stasi-Unterlagen (BStU) unter der Moderation von Dr. Sabine Bamberger-Stemmann, Leiterin der Landeszentrale für politische Bildung Hamburg.

Der Eintritt ist frei.

Stimmen zum Film:

„Die Macht und ihr Preis: Marc Bauders gut recherchierter Thriller vermengt ein Familiengeheimnis mit den finsteren Umtrieben alter Stasi-Seilschaften zum packenden Politkrimi.“

KINO.DE

„Marc Bauders Spielfilmdebüt verbindet einen spannenden, aktuellen Wirtschaftskrimi mit Fragen an die DDR-Vergangenheit.“

DIE WELT, 12.01.12


Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem Veranstaltungsflyer am Ende der Seite
 

Kooperationspartner:

  • Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen, Außenstelle Rostock (BStU)
  • Öffentliche Rechtsauskunft (ÖRA) Hamburg
  • Kinemathek Hamburg e. V. / Kino Metropolis
  • Landeszentrale für politische Bildung Hamburg

Passend zu den „Beratungstagen zu Stasi-Unterlagen“ ist auch das Angebot für Führungen durch die Dioramen-Ausstellung „Die geteilte Stadt“ in den Räumen der Landeszentrale für politische Bildung, Dammtorwall 1, vom 29. Mai – 22. Juni 2012. Nähere Informationen hierzu sind unter www.hamburg.de/politische-bildung abrufbar.


+ + + Literaturtipp + + +

"Die Stasi 1945 - 1990" von Jens Gieseke erhältlich im Infoladen der Landeszentrale für politische Bildung!


 

Für Rückfragen der Medien:

Dr. Sabine Bamberger-Stemmann, Tel. 040 / 4 28 23 48 03,
E-Mail: sabine.bamberger-stemmann@bsb.hamburg.de

Annika Fritzsche, Tel. 040 / 4 28 23 48 08,
E-Mail: annika.fritzsche@bsb.hamburg.de

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