Behörde für Inneres und Sport

Polizei Hamburg Die Wasserschutzpolizei

Das "Tor zur Welt", die Stadt der Brücken und Wasserwege sind ihr abwechslungsreiches Arbeitsumfeld.

Wasserschutzpolizei, Hamburg

Sie erhalten als Besatzung eines Funkstreifenboots folgenden Funkeinsatz:
„ Elbe 20, eine Gewässerverunreinigung im Dradenauer Hafen!“
Sie fahren zum Einsatzort ohne genau zu wissen, was Sie dort erwartet.
Was ist die Ursache für die Verunreinigung?  Kommt diese von einem Schiff oder vom Land? Wie groß ist die Ausbreitung? Können Menschen durch Gift, Brand oder eine Explosion gefährdet werden? Welche Schutzmaßnahmen müssen getroffen werden? Wird der Hubschrauber der Polizei Hamburg, die „Libelle“, benötigt?

Hamburgs geographische Lage macht den Dienst in der Wasserschutzpolizei besonders abwechslungsreich und attraktiv. Im größten deutschen Seehafen gewährleisten Sie als Polizeibeamter die Sicherheit und die Leichtigkeit des Verkehrs auf dem Wasser und erledigen schifffahrtspolizeiliche Vollzugsaufgaben. Sie sind zuständig für die Gefahrenabwehr, die Verfolgung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten in der Berufs- und Sportschifffahrt sowie im dazugehörigen Reviergebiet. Von der Schiffskollision bis hin zum „Blinden Passagier“, jeder Tag bietet eine große Bandbreite an Aufgaben und Herausforderungen.
Eine Vielzahl von Veranstaltungen runden den vielfältigen und abwechslungsreichen Arbeitsplatz als Wasserschutzpolizist im Hamburger Hafen ab.

Erfahrungsbericht

Aufgaben

 
Als Tor zur Welt, Drehscheibe für den Handel mit Gütern aller Art sowie als bedeutender Standort der weltweiten Kreuzschifffahrt stellen der Hamburger Hafen und sein Umfeld umfangreiche und vielfältige Sicherheitsaufgaben an die Wasserschutzpolizei Hamburg. Sie ist nicht nur auf den schiffbaren Wasserflächen Hamburgs, sondern auch auf allen Landflächen im Hafen, auf Teilen des Küstenmeeres und auf der Elbe von ihrer Mündung bei Cuxhaven stromauf bis zur Schleuse Geesthacht zuständig. Die Wasserschutzpolizei Hamburg erledigt in diesem Bereich allgemein- und schifffahrtspolizeiliche Vollzugsaufgaben. Dazu gehören insbesondere die

  • Gewährleistung der Sicherheit und Leichtigkeit des Verkehrs auf dem Wasser
  • Ermittlung von Gefahren für den Verkehr auf dem Wasser sowie das Ergreifen  von Maßnahmen zu deren Beseitigung
  • Verhütung und Verfolgung von Straftaten und Ordnungswidrigkeiten und
  • Kontrolle der an Bord von See- und Binnenschiffen, sowie Sport- und Hafenfahrzeugen mitzuführenden  Papiere, Zeugnisse und Dokumente.

Darüber hinaus ist die Wasserschutzpolizei auch für die

  • Kontrolle des grenzüberschreitenden Personen- und Fahrzeugverkehrs im Hamburger Hafen
  • Überwachung der Einhaltung nationaler und internationaler Vorschriften für den Transport gefährlicher  Güter auf dem Wasser, der Straße und dem Schienennetz der landeseigenen Eisenbahnen im  Hamburger Staatsgebiet
  • Verhütung und Verfolgung von Umweltdelikten in ganz Hamburg und der Kriminalität im Hafengebiet  sowie für
  • Straßenverkehrsaufgaben im Hafen

zuständig.

Diese Aufgaben werden zurzeit von ca. 550 Mitarbeitern wahrgenommen. Sie versehen ihren Dienst an drei Wasserschutzpolizeikommissariaten, einem Wasserschutzpolizeirevier, an Fachdienststellen sowie im Fortbildungs- und Einsatzzug.
 
Wollen Sie Näheres wissen?

Dann wenden Sie sich gerne an unseren Einstellungsberater der Wasserschutzpolizei Hamburg,

Herrn Björn-Michael Schüning
Tel: 040/4286-24075 oder per E-Mail: einstellungsstelle@polizei.hamburg.de

Näheres zur Hamburger Wasserschutzpolizei finden Sie unter: http://www.hamburg.de/polizei/wasserschutzpolizei-np/

Voraussetzungen 

Allgemeiner Hinweis:

Die deutsche Staatsbürgerschaft ist nicht unbedingt erforderlich, d. h. es können sich Menschen aller Nationalitäten bewerben. Die ursprüngliche Staatsangehörigkeit kann auch nach dem Berufsabschluss beibehalten werden.

Laufbahnabschnitt I (ehemals mittlerer Dienst)
 

  • Schulbildung:
  • Hauptschulabschluss mit Berufsausbildung
  • Realschulabschluss
  • Studierfähige Fachhochschulreife
  • Abitur
  • Befähigungszeugnis gemäß §§ 3, 4, 5 oder 30 der SchOffzAusbVO oder vergleichbarer Befähigungsnachweise der Deutschen Marine oder vergleichbarer Befähigungszeugnisse  nach STCW  95-Übereinkommen.
  • Ausnahmen können im Einzelfall bei folgenden Voraussetzungen geprüft werden:
    •  Seeleute mit Matrosenbrief
    •  Schiffsmechaniker
    •  Binnen- u. Hafenschiffer mit Lehrabschluss
  • Bewerber mit Lehrabschluss oder längerer Tätigkeit in einem schifffahrtsbezogenen Beruf (z.B. Schifffahrtskaufleute, Seegüterkontrolleure, Speditionskaufleute mit direktem Schifffahrtsbezug...)
  • Offiziere der Deutschen Marine
  • Unteroffiziere der Deutschen Marine mit Fachlehrgang folgender Verwendungsreihen:
    •  Decksdienst 11
    •  Marineführungsdienst 20
    •  Marinewaffendienst 30
    •  Marinetechnikdienst 40
  • Bei Bewerbern der Deutschen Marine ist eine abgeschlossene berufliche Ausbildung  erforderlich. Im Einzelfall sind weitere Ausnahmen möglich.

 

Laufbahnabschnitt II (ehemals gehobener Dienst)

  • Schulbildung:
  • Abitur
  • Studierfähige Fachhochschulreife
  • Befähigungszeugnis gemäß §§ 3, 4, 5 oder 30 der SchOffzAusbVO oder vergleichbarer Befähigungsnachweise der Deutschen Marine oder vergleichbarer Befähigungszeugnisse nach  STCW 95-Übereinkommen.
  • Zusätzliche allgemeine Voraussetzungen für Laufbahnabschnitt I und II
  • Alter: 16-34 Jahre zur Einstellung
  • Größe: mindestens 160 cm
  • Weitere Anforderungen:
  • Vorhandene Tätowierungen und andere Körpermodifikationen dürfen beim Tragen der Uniform (langärmeliges Diensthemd; Rundhalsausschnitt beim T-Shirt) nicht sichtbar sein.
  • Schwimmnachweis (Abzeichen „Freischwimmer“ oder Bronze) 
  • Polizeidiensttauglichkeit
  • Erfolgreiche Teilnahme am Einstellungsverfahren
  • Verfassungstreue
  • Fahrerlaubnis der Klasse B muss spätestens bis zum Ende der Ausbildung vorliegen

Gesundheitliche Anforderungen:

An einen Polizeivollzugsbeamten werden besondere gesundheitliche Anforderungen gestellt. Hierzu lesen Sie bitte das „Informationsblatt zur gesundheitlichen Eignung“.
Download: Information zur gesundheitlichen Eignung
 
Sonstiges:
Sollte gegen Sie ein strafrechtliches Ermittlungsverfahren anhängig gewesen sein,  kann dies zum vorzeitigen Ausschluss aus dem Bewerbungsverfahren führen. Noch nicht abgeschlossene Ermittlungsverfahren können je nach Sachverhalt die Teilnahme am aktuellen Einstellungsverfahren ausschließen oder beenden.

 

Selbst-Check/Fragebogen

 

Wichtig! Bitte überprüfen Sie mit unserem  Selbst-Check, ob Sie sich ausreichend mit dem Berufsbild eines Polizeivollzugsbeamten auseinandergesetzt haben und die Einstellungsvoraussetzungen erfüllen.
Download: Fragebogen

Ausbildung/Studium


Laufbahnabschnitt I (mittlerer Dienst)

Die Ausbildung umfasst sowohl die berufliche Bildung als auch die Entwicklung und Förderung der Persönlichkeit.
Nach abgeschlossener Ausbildung soll der Beamte u.a.

  • die Wertentscheidungen des Grundgesetzes verinnerlicht haben
  • vorurteilsfrei und selbstständig entscheiden sowie
  • polizeiliche Maßnahmen nach rechtsstaatlichen Grundsätzen und Normen selbstbeherrscht und angemessen ergreifen können.

Bildungsweg

Die Ausbildung dauert 2½ Jahre und wird von der Akademie der Polizei durchgeführt.

Im ersten Jahr erhalten Sie im Rahmen des beamtenrechtlichen Vorbereitungsdienstes eine in Fächern organisierte allgemeine, fachtheoretische und fachpraktische Grundausbildung, die mit einer Zwischenprüfung endet. Anschließend erfolgt ein Berufspraktikum von einem halben Jahr an einem Polizeikommissariat, ehe die Ausbildung an der  Akademie der Polizei  fortgesetzt wird. In der weiteren Ausbildung werden Themen zunehmend fächerübergreifend behandelt, mit praktischen Anteilen verknüpft und der erreichte Wissens- und Leistungsstand in Rollenspielen, Fallstudien, Übungen, Projekten und Gruppenarbeit vertieft. Je nach
Ausbildungsstand werden die Auszubildenden zusätzlich an Polizeieinsätzen beteiligt.
Am Ende der 2½-jährigen Ausbildung ist als Abschluss die Laufbahnprüfung I abzulegen.

Im Anschluss an die Ausbildung verrichten Sie 16 Monate im Fortbildungs- und Einsatzzug der Wasserschutzpolizei.
Diese Fortbildung beinhaltet einen 3-monatigen Küstenlehrgang an der Wasserschutzpolizeischule und einen 6-wöchigen „ Zusatzlehrgang Hamburg“.

Inhalte der Ausbildung

Nähere Information zur Ausbildung "Polizei" entnehmen Sie bitte dem Internetangebot
http://akademie-der-polizei.hamburg.de/akademie-polizei-ausbildung/

Studium Laufbahnabschnitt II

Der Studiengang Wasserschutzpolizei ist ein dualer Studiengang, der in Vollzeit studiert wird. Der Studiengang dauert drei Jahre und beinhaltet vier fachtheoretische Semester sowie zwei praktische Semester. Der Studiengang schließt mit dem Grad Bachelor of Arts ab.

Im Anschluss an das Studium verrichten Sie 16 Monate im Fortbildungs- und Einsatzzug der Wasserschutzpolizei.
Diese Fortbildung beinhaltet einen 3-monatigen Küstenlehrgang an der Wasserschutzpolizeischule und einen 6-wöchigen „ Zusatzlehrgang Hamburg“.

Nähere Information zum Studiengang "Polizei" entnehmen Sie bitte dem Internetangebot
http://akademie-der-polizei.hamburg.de/studium/
 
 

Perspektiven

 

Verdienst 

 

Krankenversicherung

 

 

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