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Poppenbüttel – Die Historie des Stadtteils an der Alster reicht zurück bis ins Mittelalter

Eine hervorragende Infrastruktur und viele moderne Wohnanlagen kennzeichnen den Hamburger Stadtteil Poppenbüttel. Das waldreiche Alstertal und Naturschutzgebiete bieten zudem Möglichkeiten zur Erholung.

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Poppenbüttel ist ein zum Bezirk Wandsbek gehörender Stadtteil im Nordosten der Freien und Hansestadt Hamburg. Auf 8,1 Quadratkilometern leben hier rund 22.000 Einwohner. Poppenbüttel erstreckt sich zu beiden Seiten der Oberalster und wird durch Grünzonen, die größtenteils als Landschaftsschutzgebiete ausgewiesen sind, von den umliegenden Stadtteilen begrenzt. Im Westen schließen sich Langenhorn und Hummelsbüttel an, im Osten Sasel und im Süden Wellingsbüttel. Nach Norden hin liegen Lemsahl-Mellingstedt und das bereits zu Schleswig Holstein gehörende Norderstedt.

Die Siedlungsgeschichte Poppenbüttels reicht bis in die Jungsteinzeit zurück, wovon noch heute mehrere Hügelgräber zeugen. Der Ortsname stammt aus dem Mittelalter und leitet sich vermutlich von einem Poppo genannten Vertreter der Kirche ab. Das einstige Bauerndorf erlebte um 1800 einen wirtschaftlichen Aufschwung durch den Zuzug von Handwerkern und den Bau einer Kupfermühle. Auf dem Gut Hohenbuchen trafen sich damals der Dichter Friedrich Klopstock und sein Wandsbeker Kollege Matthias Claudius. Heute hat Poppenbüttel seinen dörflichen Charakter verloren, ist aber wegen der Naturlandschaft des Alstertals ein beliebtes Ausflugsziel.

Karte

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Poppenbüttel – Die Historie des Stadtteils an der Alster reicht zurück bis ins Mittelalter
Eine hervorragende Infrastruktur und viele moderne Wohnanlagen kennzeichnen den Hamburger Stadtteil Poppenbüttel. Das waldreiche Alstertal und Naturschutzgebiete bieten zudem Möglichkeiten zur Erholung.
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