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Denkmalgeschützte Brücke Sanierung der Krugkoppelbrücke ab 3. Januar

Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) setzt im neuen Jahr die denkmalgeschützte Krugkoppelbrücke instand. Die Brücke wurde 1927/28 nach einem Entwurf von Oberbaudirektor Fritz Schumacher errichtet. Sie überspannt die Mündung des Alsterlaufs in die Außenalster und dient Fußgängern, Radfahrern und dem Autoverkehr als Verbindung zwischen Harvestehude und Winterhude.

Sanierung der Krugkoppelbrücke ab 3. Januar

Schäden in der Mauerwerk-Vorsatzschale, der Brüstung und den Treppenanlagen machen die Sanierung der Brücke notwendig. Wegen der prominenten Lage und hochwertigen Architektur der Brücke – sie ist eines der herausragenden Brückendenkmäler Hamburgs – ist eine denkmalgerechte Instandsetzung geplant. Das Sanierungskonzept wurde in enger Abstimmung mit dem Denkmalschutzamt und der Fritz-Schumacher-Gesellschaft entwickelt.

Die Sanierung beginnt am 3. Januar und wird im Oktober 2018 abgeschlossen. Zuerst werden die Betoninstandsetzungsarbeiten unterhalb des Brückenbauwerks sowie die Mauerwerksarbeiten an der Mauerwerk-Vorsatzschale durchgeführt. Während dieser Bauarbeiten ist die Krugkoppelbrücke uneingeschränkt nutzbar.

Ab Mitte Juli 2018 werden die Brückenabdichtung und die Deckschicht der Fahrbahn erneuert. Dafür muss die Brücke für den Autoverkehr gesperrt werden. Die Vollsperrung wird auch dafür genutzt, die bereits geplanten Umbaumaßnahmen für die neuen Radwege der Alster-Fahrradachsen mit auszuführen. So können die baubedingten Verkehrseinschränkungen im Bereich der Krugkoppelbrücke auf ein Mindestmaß reduziert werden. Die Fußgänger und Radfahrer werden – bis auf wenige Ausnahmen – die Brücke auch in dieser Zeit überqueren können. Für den Schiffsverkehr unter der Brücke bestehen keinerlei Einschränkungen.

Vor den Arbeiten auf der Brücke im Sommer werden wir gesondert informieren.