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Internationale Studierende sind in Hamburg in besten Händen

Wissenschaftssenatorin Dr. Gundelach empfängt internationale Studienanfänger im Rathaus und würdigt die Arbeit der Betreuer

19.12.2008, 17:01 Uhr

 

Wissenschaftssenatorin Dr. Herlind Gundelach im Kreise von Internationalen Studierenden auf dem Empfang.
Wissenschaftssenatorin Dr. Herlind Gundelach im Kreise von Internationalen Studierenden auf dem Empfang. (Bild: BWF)

Ausländische Studierende sorgen in Hamburg für weltweite, lebendige Beziehungen und bereichern den Wissenschaftsstandort Hamburg in besonderer Weise. Wissenschaftssenatorin Dr. Herlind Gundelach hat heute 175 internationale Studierende und Studienanfänger aus 65 Ländern im Rathaus willkommen geheißen. Ebenso dankte die Senatorin den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Institutionen und Einrichtungen, die für eine umfassende, kompetente und persönliche Betreuung der internationalen Studierenden sorgen.

Wissenschaftssenatorin Dr. Herlind Gundelach: „Als Wissenschaftssenatorin freue ich mich sehr, dass sich wieder so viele junge Ausländer entschieden haben, in Hamburg zu studieren. Sie haben damit eine gute Wahl getroffen, denn Hamburg ist der Wissenschaftsstandort im Norden. Auf vielen Fachgebieten, wie z.B. der Klimaforschung, ist Hamburg europaweit führend. Mit seiner bunten Hochschullandschaft steht die Stadt für wissenschaftliche Stärke verbunden mit hoher Lebensqualität und optimaler Betreuung. Das schafft Nähe und Vertrautheit, auch in der Großstadt.  

Den vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Hochschulen, der ASten, des Studierendenwerks, der Studierendengemeinden und anderer Einrichtungen im Hochschulbereich, danke ich für ihr großes Engagement, mit dem sie sich für die Belange der internationalen Studierenden einsetzen. Sie unterstützen sie in Form von Sprachunterricht, durch Beratung und Seelsorge, durch Hilfe bei Förderfragen sowie bei der Wohnraum- und Arbeitssuche, und last but not least durch die Schaffung von Begegnungsmöglichkeiten und Freizeitangeboten.“

Im Rahmen des Empfangs berichteten Absolventen von ihren persönlichen Erfahrungen als internationale Studierende in der Hansestadt. So war Dr. Elinae Fernandes Ferreira bereits zu Beginn ihres Studiums beim Studienbegleitprogramm STUBE Nord sehr aktiv und hat sich darüber hinaus während ihrer Doktorarbeit für den Aufbau eines Ausbildungszentrums in ihrem Heimatland Brasilien engagiert. Zu den Erinnerungen an ihr Studium sagte sie: „Ich konnte mich gut mit meinen deutschen und ausländischen Kommilitonen an der Universität Hamburg austauschen und mit ihnen in den verschiedenen Seminaren zusammenarbeiten. Die Weltoffenheit der Menschen an der Universität Hamburg war eine wunderschöne Erfahrung.“

Das vielfältige Integrationsangebot für internationale Studierende stellten zwei Tutoren der Technischen Universität Hamburg beispielhaft vor. Zum Ansporn für diese zeitaufwändige Arbeit sagte Uwe Koch: „Integration ist meine Motivation, mich im welcome@TUHH Programm meiner Hochschule zu engagieren."

Musikalisch begleitet wurde der Empfang durch das Kammermusikensemble „El Duo“ – zwei Studierende der Hochschule für Musik und Theater aus Taschkent und Russland, die sich während ihres Studiums kennen gelernt und bereits verschiedene internationale Auszeichnungen erhalten haben.

Ein ausdrücklicher Dank der Senatorin galt dem Arbeitskreis Ausländerstudium, ohne dessen Hilfe bei der inhaltlichen Planung und Kontaktaufnahme mit den Studierenden dieser Empfang nicht möglich gewesen wäre.

Über 8.000 internationale Studierende aus rund 145 Ländern sind entweder aus dem Ausland nach Hamburg gekommen, um in der Hansestadt zu studieren, oder leben als Ausländer bereits in Deutschland und haben sich für ein Studium in Hamburg entschieden. Am diesjährigen Empfang haben ausländische Studierende von den sechs staatlichen Hamburger Hochschulen sowie der Helmut-Schmidt-Universität, der Bucerius Law School und des Studienkollegs teilgenommen.

Zur Fotogallerie des Senatsempfangs


 

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