Finanzbehörde

Ernennung Neuer Finanzsenator führt neuen Vorsteher des Finanzamtes für Prüfungsdienste und Strafsachen in Amt ein

Regierungsdirektor Björn Rottpeter übernimmt die Funktion als Hamburg oberster Steuerfahnder


Neuer Finanzsenator führt neuen Vorsteher des Finanzamtes für Prüfungsdienste und Strafsachen in Amt ein

Finanzsenator Dr. Andreas Dressel hat heute den neuen Vorsteher des Finanzamtes für Prüfungsdienste und Strafsachen in Anwesenheit der Beschäftigten des Finanzamtes in sein neues Amt eingeführt. Der 52-jährige Jurist steht damit ab sofort den rund 150 Hamburg Steuerfahnder und Bußgeldbearbeitern vor und ist für die Verfolgung von Steuerhinterziehung in Hamburg und in Kooperation mit den Behörden anderer Länder und des Bundes auch darüber hinaus zuständig. Vor seinem Eintritt in die Hamburger Steuerverwaltung war Rottpeter mehrere Jahre als Staatsanwalt tätig.

Dazu erklärte Finanzsenator Dr. Dressel: „Ich freue mich sehr, dass ich am dritten Arbeitstag nach meiner eigenen Amtseinführung auch Hamburgs obersten Steuerfahnder in sein neues Amt einführen kann: Glückwunsch an Herrn Rottpeter zu dieser ebenso spannenden wie verantwortungsvollen Herausforderung. Im Interesse der ehrlichen Steuerzahlerinnen und Steuerzahler ist die Verfolgung und Ahndung von Steuerstraftaten und Steuerordnungswidrigkeiten von allergrößter Bedeutung. Mit teilweise hoher krimineller Energie werden hierbei dem Staat notwendige und nach den Gesetzen zustehende Einnahmen entzogen, geschädigt werden damit im Ergebnis wir alle – deswegen ist eine gleichermaßen rechtstaatliche wie konsequente Verfolgung dieser Taten dem Senat ein besonderes Anliegen. Der neue Vorsteher kann sich bei seiner Arbeit auf ein hochprofessionelles und motiviertes Team verlassen. Die teilweise spektakulären Ermittlungserfolge der Hamburger Steuerfahndung finden deutschlandweit Beachtung. In diesem Sinne wünsche ich Herrn Rottpeter und seiner Mannschaft viel Erfolg!“

Hintergrund:

Im Jahr 2017 konnten durch das FA PrüStra 844 Strafverfahren und über 1.000 Bußgeldverfahren abgeschlossen werden. Die dabei festgesetzten Mehrsteuern betrugen über 21,5 Mio. Euro, zudem wurden Geldbußen, Geldauflagen und Geldstrafen in einer Gesamthöhe von über 3,3 Mio. Euro verhängt. Durch die aufgrund von Ermittlungen der Beamtinnen und Beamten des PrüStra von der Staatsanwaltschaft geführten Gerichtsprozesse wurden rechtskräftige Freiheitsstrafen wegen Steuerhinterziehung mit einer Gesamtdauer von über 68 Jahren verhängt.