Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation

Umgestaltung des Eppendorfer Marktplatzes Abschlussveranstaltung zum Beteiligungsverfahren am 25. Mai

Ein gutes Ergebnis zur Verbesserung der Verkehrssituation

Der Landesbetrieb Straßen, Brücken und Gewässer (LSBG) stellt am Freitag, 25. Mai 2018, um 17.30 Uhr (Einlass ab 17 Uhr) die Ergebnisse des Beteiligungsverfahrens vor. Im Großen Sitzungssaal des Bezirksamtes Hamburg-Nord können Interessierte die Lösungsvariante kennenlernen und Fragen stellen. Nach Abschluss des Beteiligungsverfahrens wird dann mit der Detailplanung begonnen.

Abschlussveranstaltung zum Beteiligungsverfahren am 25. Mai

Auf Grundlage zahlreicher Diskussionen und fachlicher Abstimmungen konnte nun ein guter Kompromiss für den komplexen Verkehrsraum am Eppendorfer Marktplatz erzielt werden. Bei der Umgestaltung steht der Bus- und Radverkehr im Vordergrund. Der LSBG verlängert die Bushaltestelle, baut sie barrierefrei aus und verbreitert zudem die Haltestelleninsel. Die Radwege verlaufen zukünftig durchgängig. Auch die Bedingungen für Fußgänger, der Verkehrsfluss und die Aufenthaltsqualität sollen sich verbessern. Fußgänger erhalten mehr Platz und bessere Möglichkeiten, die Straße zu überqueren. Die Kreuzungen werden modernisiert und die Ampelschaltungen optimiert. Staus können dadurch deutlich reduziert werden.

Das Beteiligungsverfahren war dem formalen Abstimmungsprozess vorgelagert und gliederte sich in mehrere Schritte. Im Frühjahr 2017 fanden mehrtägige Befragung vor Ort sowie Gespräche mit lokalen Initiativen, Vereinen und Fraktionen statt. Im Juli 2017 gab es eine öffentliche Auftaktveranstaltung, an der rund 100 Interessierte teilnahmen. In dieser Phase wurden Punkte herausgearbeitet, mit denen die Beteiligten unzufrieden waren: die unübersichtliche und schlechte Radverkehrsführung, die schmalen Gehwege, die unzureichenden Querungsmöglichkeiten für Fußgänger, die zu kurze Bushaltestelle, der häufige Stau auf der Kreuzung Heineckestraße/ Eppendorfer Marktplatz und die Lärmbelästigung. Es folgten zwei Planungswerkstätten, an denen je 60-80 Personen teilnahmen. Gemeinsam mit den Planern konnten Lösungsvarianten diskutiert und bewertet werden. Im Planungsprozess gab es auch Ideen, die nicht realisierbar waren. Diese Vorschläge hätten zu größeren Verkehrsverlagerungen geführt, wodurch Anwohner anderer Straßen unverhältnismäßig belastet worden wären. Zudem wäre der Verkehrsfluss an den umliegenden Kreuzungen ins Stocken geraten.

Weitere Informationen zum Beteiligungsverfahren sowie alle Materialien finden Sie unter:

http://www.via-bus.de/beteiligungsprozess-eppendorfer-marktplatz/.