Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration

Trägerbudget Sozialbehörde und Träger der Eingliederungshilfe einigen sich auf Fortsetzung der Rahmenvereinbarung bis 2023

Menschen mit Behinderungen profitieren von Planungssicherheit der Träger

Die Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration hat mit vier Trägern der Eingliederungshilfe eine Folgevereinbarung über Trägerbudgets unterzeichnet. Die Folgevereinbarung gilt von 2019 bis 2023 und schließt an die bereits seit 2014 bestehende Vereinbarung an. Vertragspartner sind BHH Sozialkontor gGmbH, Evangelische Stiftung Alsterdorf, fördern und wohnen AöR, Leben mit Behinderung Hamburg gGmbH.

Sozialbehörde und Träger der Eingliederungshilfe einigen sich auf Fortsetzung der Rahmenvereinbarung bis 2023

“In Hamburg sollen alle Menschen gut leben und an allen Bereichen des täglichen Lebens teilhaben können – unabhängig davon, ob sie eine Behinderung haben oder nicht. Manche Menschen brauchen dabei Unterstützung, hierauf haben sie einen gesetzlichen Anspruch. Um diesem Anspruch gerecht zu werden, setzen wir die UN-Behindertenrechtskonvention seit 2014 mit Trägerbudgets um. Sie haben sich bewährt. Neue Hilfemethoden konnten ausprobiert werden und die Beteiligung von Menschen mit Behinderung stieg. Ich freue mich, dass wir diesen erfolgreichen Weg weiter gehen können und nun eine Folgevereinbarung für die kommenden fünf Jahre unterzeichnet haben“, erklärt Senatorin Melanie Leonhard.

Mit dem Trägerbudget erhalten Anbieter von Unterstützungsleistungen ein festes Budget und Finanzierungssicherheit durch die lange Laufzeit der Vereinbarung. Das erweitert die Möglichkeiten zur Erprobung neuer Hilfemethoden innerhalb der Leistungssysteme. Außerdem verringert sich Verwaltungsaufwand.

Insgesamt stehen in den Jahren 2019 bis 2023 auf Grundlage dieser Trägerbudgets Mittel in Höhe von rund 895 Mio. Euro zur Verfügung.