Behörde für Kultur und Medien

Orte jüdischen Lebens und jüdischer Geschichte in Hamburg

Neuer kostenloser Stadtplan auf Deutsch, Englisch und Hebräisch von Senatorin von Welck vorgestellt

Ein neuer Faltplan der Behörde für Kultur, Sport und Medien führt an 30 Orte jüdischer Geschichte und aktuellen jüdischen Lebens in der Hansestadt. Begleitet wird die bebilderte Karte von erläuternden Kurztexten auf Deutsch, Englisch und Hebräisch.

Der Stadtplan führt an 30 Orte jüdischer Geschichte und jüdischen Lebens in Hamburg.

Gemeinsam mit Ansgar Wimmer, Vorstandsvorsitzender der Alfred Toepfer Stiftung F.V.S., Sonia Simmenauer, Vorsitzende des Jüdischen Salons am Grindel, Sylvia Necker vom Institut für die Geschichte der deutschen Juden, sowie Thomas Becker, Vortandsvorsitzender des Grindel e.V. und Dr. Lothar Dittmer, Geschäftsführender Vorstand der Weichmann Stiftung, stellte Senatorin Prof. Dr. Karin von Welck heute die neue Publikation bei einem Rundgang durch das Grindelviertel mit anschließendem Pressegespräch im Café Leonar vor.

Senatorin von Welck: „Mit diesem Stadtplan lässt sich Hamburgs jüdisches Leben von einst und heute neu entdecken. Die Karte führt nicht nur an Orte des Gedenkens und der Geschichte, sondern auch zu jüdischen Cafés, Museen, Kultur-, Gemeinde- und Forschungseinrichtungen. Schon ein einziger Blick auf den Plan macht deutlich: Nicht nur Hamburgs Geschichte ist jüdisch geprägt, sondern auch Hamburgs Gegenwart. Und das ist sehr erfreulich. Mein Dank geht an die Alfred Toepfer Stiftung F.V.S., die Herbert und Elsbeth Weichmann-Stiftung und die Handelskammer Hamburg, die dieses Projekt möglich gemacht haben.“

Der Stadtplan „Orte jüdischen Lebens und jüdischer Geschichte in Hamburg“ geht hervor aus dem Runden Tisch „Wie geht Hamburg mit seinem jüdischen Erbe um?“, der von Senatorin von Welck  im Februar 2008 eingesetzt wurde. Die Karte dokumentiert die über Jahrhunderte gewachsene Selbstverständlichkeit jüdischen Lebens in Hamburg, das stets eng mit bürgerschaftlicher Verantwortung für das Gemeinwohl verknüpft war, wie zum Beispiel der Errichtung von Krankenhäusern, Denkräumen und Bibliotheken.

Neben dem touristischen Stadtplan wurde auch ein Geoinformationssystem jüdischer Stätten in der Hansestadt vorgestellt: http://www.igdj-hh.de (dann im Menü klicken auf „Jüdische Stätten“). Unter derselben Adresse kann ab Mitte März ebenfalls die Studie zu Orten jüdischen Lebens, die diesem Stadtplan vorausgegangen ist, heruntergeladen werden.

Der Stadtplan, der mit einer Startauflage von 5.000 Exemplaren erscheint, ist ab sofort kostenlos im hamburgmuseum und bei der Tourist Information am Hauptbahnhof (Wandelhalle) und am Hafen erhältlich sowie im Internet unter www.hamburg.de/bksm abrufbar.

Downloads