"Earth Hour" – 60 Minuten "Licht aus" für das Klima
Fast 3000 Städte beteiligten sich an der WWF-Kampagne – Hamburg war dabei
28.03.2009, 22:25 Uhr
Einzelhandel, Unternehmer, Verlage, Kirchen und Privatpersonen in allen Bezirken der Stadt machten mit. Die Resonanz der Hamburger zur Teilnahme an der Aktion überstieg die Erwartung der Veranstalter. Selbst auf dem Hamburger Dom wurde für eine Stunde in weiten Teilen die Beleuchtung heruntergefahren, ebenso bei den großen Veranstaltungsstätten der Stadt, wie etwa der HSH Nordbank Arena, der Color Line Arena und der Spielbank am Stephansplatz. Viele Kultureinrichtungen wie die Hamburgische Staatsoper, Kampnagel, das Deutsche Schauspielhaus und die Laeiszhalle machten mit und löschten das Licht. Auch Hamburgs Wahrzeichen, der Michel, war für 60 Minuten dunkel.
Anja Hajduk, Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt, bedankte sich bei den Hamburgern und sagte: "Ich freue mich sehr über die engagierte Teilnahme der Hamburger an dieser symbolischen Aktion zu mehr Klimaschutz. Es ist und bleibt wichtig, dass sich gerade die großen Städte weltweit für mehr Klimaschutz einsetzen. Hier leben 80 Prozent der Weltbevölkerung. Die Städte sind Teil des weltweiten Klimaproblems, aber auch Teil der Lösung. Hier werden wichtige Strategien zur Verminderung von CO2 entwickelt und umgesetzt. Hamburg hat gezeigt, dass es hierbei eine aktive Rolle übernimmt."
Eberhard Brandes, Geschäftsführer des World Wide Fund for Nature Deutschland sagte: "Die Botschaft der Hamburger war eindeutig: Stoppt den Klimawandel! Jetzt sind Taten gefragt. Von jedem einzelnen, und natürlich von der Staatengemeinschaft. Damit kann es auch gleich heute losgehen, und zwar in Bonn auf der Tagung des Weltklimarates."
Weltweit beteiligten sich mehr als 3200 Städte aus 84 Ländern über 18 Zeitzonen hinweg an der weltweiten "Licht aus!"-Aktion.

Mister Wong
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