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Senat beschließt Planungsbeginn der Doppelrennbahn in Hamburg-Horn

23.06.2009, 14:09 Uhr

Der Senat hat heute beschlossen, 1,4 Millionen Euro für die Projektplanung einer Doppelrennbahn am Standort Hamburg-Horn zu bewilligen.

 

Trabrennen
(Bild: (c) petplei / PIXELIO)

Eine Doppelrennbahn würde Hamburg Horn erheblich aufwerten – als national und international beachteten Sportstandort sowie als Wohn- und Lebensraum. Erweiterte Nutzungsmöglichkeiten sollen das Areal rund um die Rennbahn allen Bevölkerungsschichten und vor allem Kindern, Jugendlichen und Familien eröffnen – denkbar wären zum Beispiel eine Öffnung der Rennbahnanlage für die Bürger, eine Umgestaltung der Kreuzungssituationen, eine Erschließung auch für Breitensportveranstaltungen im Zuge eines ganzjährigen Betriebs oder die Errichtung zusätzlicher stadtteilrelevanter Einrichtungen. Die Planungen sollen in enger Abstimmung mit dem gebietsbezogenen Entwicklungsprozess in Billstedt/Horn geschehen.

Auch für Bahrenfeld beziehungsweise den Bezirk Altona eröffnet die mögliche Entwicklung der Fläche der Trabrennbahn Bahrenfeld ein großes städtebauliches und landschaftsplanerisches Potenzial, zum Beispiel für eine neue Wohnungsbauentwicklung. Durch die Öffnung des jetzt eingezäunten Geländes und eine neue Freiflächenverbindung über den Autobahndeckel könnte im Zusammenhang mit dem Volkspark ein Wohnstandort mit attraktiven, wohnungsnahen Freizeitangeboten für Familien und Kinder im Grünen geschaffen werden.

Ziel ist es zudem, die Sportstadt Hamburg mit dieser einmaligen Sportstätte von internationaler Strahlkraft als Standort für traditionelle Pferdesportveranstaltungen, sowohl im Trabrennsport als auch für das Galopp Derby, zu sichern und zu stärken. Von den Pferdesportakteuren der Sportstadt wird die Standortentscheidung ausdrücklich begrüßt.

Für die Realisierung der Doppelrennbahn sind in den Jahren 2009 bis 2012 insgesamt 25,4 Millionen Euro im Haushalt der Freien und Hansestadt Hamburg vorgesehen. Ferner sollen aus dem Verkaufserlös der Trabrennbahn in Bahrenfeld 6 Millionen Euro zur Finanzierung eingesetzt werden. Von den damit zur Verfügung stehenden 31,4 Millionen Euro sind 30 Millionen Euro für Investitionen und 1,4 Millionen Euro für Planungs- und Personalkosten eingeplant. Weitere Investitionskosten wären durch private Investoren zu tragen. Die Doppelrennbahn soll privatwirtschaftlich betrieben und nachhaltig bewirtschaftet werden. 

Kontaktmöglichkeit
Pressestelle der Kulturbehörde Hohe Bleichen 22 20354 Hamburg