Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt

Erste Stadtbahntrasse führt über Kellinghusenstraße

Breite Niederflurwagen garantieren besten Fahrkomfort

Stadtentwicklungssenatorin Anja Hajduk und der Vorstandsvorsitzende der Hamburger Hochbahn AG, Günter Elste, haben heute weitere Einzelheiten zur Einführung einer modernen und umweltfreundlichen Niederflur-Stadtbahn in Hamburg vorgestellt.

Erste Stadtbahntrasse führt über Kellinghusenstraße

Der erste Bauabschnitt der Stadtbahn wird vom Bramfelder Dorfplatz bis zur U-Bahn-Haltestelle Kellinghusenstraße führen. Die Voruntersuchung hat zahlreiche Vorteile gegenüber der ebenfalls untersuchten Strecke zur U-Bahn-Haltestelle Lattenkamp ergeben. Für die jetzt favorisierte Strecke werden deutlich mehr Fahrgäste prognostiziert. Unter anderem, da diese Strecke mit dem Winterhuder Markt und der Eppendorfer Landstraße zwei Stadtteilzentren erschließt. Aber auch der Anschluss an das vorhandene ÖPNV-Netz ist deutlich besser, da die Stadtbahn über die Haltestelle Kellinghusenstraße mit den Linien U1 und U3 gleich an zwei U-Bahn-Linien angebunden wird, gegenüber lediglich einer Anbindung an die U1 bei der Station Lattenkamp. Auch bauliche Gründe, wie zum Beispiel im geringeren Umfang erforderliche Umbaumaßnahmen an Kreuzungen, sprechen für die Strecke über die Kellinghusenstraße.  vergrößern Übersicht Stadtbahnnetz - Planung (Bild: BSU)

„Mit der Streckenführung über die Kellinghusenstraße ist die umweltfreundliche Stadtbahn näher an den Menschen dran und ist von Anfang an eine optimale Ergänzung des vorhandenen ÖPNV Netzes“, sagte Senatorin Hajduk zu der Trassenentscheidung. 

Erste Entscheidungen gibt es auch zu der Anschaffung der Stadtbahnwagen. In Hamburg sollen niederflurige Fahrzeuge mit einer Breite von 2,65 Meter zum Einsatz kommen. Diese Breite macht die Stadtbahn zu einem besonders komfortablen Verkehrsmittel. Sie wird heute regelmäßig dort gewählt, wo eine Stadtbahn neu eingeführt wird. 

„Jetzt wird die Stadtbahn greifbar. Mit der Entscheidung zur Trasse und zum Fahrzeugkonzept haben wir einen wichtigen Schritt zu einer weiteren Attraktivitätssteigerung des ÖPNV in Hamburg gemacht“, sagte Elste.

Rückfragen:

Christoph Kreienbaum, Pressesprecher Hamburger Hochbahn AG
Telefon: 040 3288-2121, E-Mail: christoph.kreienbaum@hochbahn.de

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