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Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt

Programme zum Bau neuer Wohnungen werden gut angenommen

Förderung des sozialen Wohnungsbaus ausgeweitet

09.03.2010, 15:29 Uhr

In diesem Jahr sollen 20 Prozent mehr Sozialwohnungen gefördert werden als im Vorjahr. Die Zielzahl wurde von 1.000 auf 1.200 Wohnungen erhöht. Damit reagiert der Senat auf eine gute Annahme der Förderprogramme im vergangenen Jahr.

In 2009 hat die Stadt 1.096 Sozialwohnungen öffentlich gefördert. Das ist ein Plus gegenüber 2008 von 510 Wohnungen. Damit ist das Ziel des Senats, die Wohnungsbauförderung auf rund 1.000 Wohnungen pro Jahr zu steigern, für das Jahr 2009 sogar übertroffen worden. Zudem konnten durch öffentliche Förderung auch 513 Haushalten mit begrenztem Einkommen der Bau oder Kauf eines Neubau-Eigenheims ermöglicht werden.

Die Wohnungsbaukreditanstalt hat 2009 zudem bei 1.534 weiteren Neubauten den klimaschonenden Bau gefördert. Damit sind 2009 die Förderprogramme der Wohnungsbaukreditanstalt mit insgesamt 3.143 geförderten Neubauten sehr gut angenommen worden. Mit Fördermitteln der Wohnungsbaukreditanstalt wurden außerdem im vergangenen Jahr 7.767 Wohnungen energetisch modernisiert. Damit wurde auch hier das Ziel von 7.000 Wohnungen sogar noch übertroffen.

Anja Hajduk, Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt: „Unsere Förderprogramme zeigen auf dem Wohnungsmarkt Wirkung. Wir geben mit den Förderprogrammen einen guten Anreiz zum Bau neuer bezahlbarer Wohnungen. Besonders erfreulich ist, dass unsere Förderprogramme zum Bau von Sozialwohnungen so gut angenommen wurden. Wir werden hier auf Grund der guten Annahme 2010 die Förderung für 1.200 neue Sozialwohnungen aufstocken. Zudem wollen wir noch weitere, ergänzende Förderangebote für die Integration von Menschen mit körperlichen oder seelischen Behinderungen auflegen.“

Die Umsetzung von Neubauvorhaben dauert in Hamburg jedoch zum Teil noch zu lange. Daher hat der Senat Ende letzten Jahres beschlossen, einen Wohnungsbaukoordinator einzusetzen, um die Umsetzung von Wohnungsbauvorhaben zu beschleunigen. Dieser soll noch in diesem Frühling vom Senat beschlossen werden und dann zügig seine Arbeit aufnehmen.

Das Ergebnis der Wohnungsbauoffensiven 1 und 2 zeigt, dass im Rahmen der ersten Wohnungsbauoffensive 2.645 Wohnungen neu entstehen konnten. Damit wurde die Zielzahl von 2.000 Wohneinheiten deutlich übertroffen. Ein ähnlich positives Ergebnis zeichnet sich für die zweite Wohnungsbauoffensive ab. Diese positiven Zahlen gehen insbesondere auf die erfreulich hohen Bauaktivitäten auf den privaten Flächen zurück, auf denen 2.160 Wohnungen gebaut werden konnten. Bei der Bereitstellung von städtischen Grundstücken gibt es hingegen noch häufiger Probleme, zum Beispiel durch fehlendes Planrecht. Hier konnten bisher nur 485 Wohnungen gebaut werden bzw. befinden sich teilweise noch im Bau. Auch hier soll mit Hilfe des Wohnungsbaukoordinators eine schnellere Umsetzung erreicht werden.

Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt, Pressestelle

Tel.: 42840 – / 2058 / 2051 / 3249 / 3063, Fax: 42840 – 3735

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