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Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz

Ist Hamburg Ihr „Heimathafen“?

Sozialbehörde startet Online-Umfrage für neues Leitprojekt

16.03.2010

Was verbinden Sie mit dem Begriff Heimat? Was kann und muss die Stadt tun, damit sie für ihre Bewohner Heimathafen bleibt beziehungsweise wird? Das sind die zentralen Fragen, die die Hamburger Sozialbehörde ab heute den rund 1,8 Millionen Einwohnern der Hansestadt stellt.

Dietrich Wersich, Präses der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz (Foto: Jürgens)

(Dietrich Wersich)

Alle Bürgerinnen und Bürger sind aufgerufen, sich unter www.hamburg.de/bsg an einer Umfrage zu beteiligen und damit aktiv die Entwicklung des neuen Leitprojektes „Hamburg: Heimathafen“ mitzugestalten.

Hamburg – das ist für Spaziergänger Alster und Elbe, für Frühaufsteher der Fischmarkt, für Sportfans HSV und St. Pauli sowie für Architekturliebhaber Rotklinker und die HafenCity. „Hamburg – das sind für mich aber in erster Linie die Menschen, die hier leben. Ihre Vielfalt, Weltoffenheit und ihr Engagement machen die Stadt zu dem, was sie ist: ein lebenswertes und attraktives Zuhause für Jung und Alt, hier Geborene und Zugewanderte, Singles, Familien oder auch Menschen mit Behinderung. Das Zusammenleben in Hamburg noch lebenswerter zu gestalten, das ist Ziel des Leitprojektes Hamburg: Heimathafen“, so Sozialsenator Dietrich Wersich. „Mit den gestarteten Umfragen wollen wir erfahren, wie die Menschen ihr soziales Miteinander in Zukunft gestalten wollen. Eine spannende Frage, die hoffentlich möglichst viele Teilnehmer der Umfragen beantworten.“

Neben der Online-Umfrage wird parallel eine telefonische Befragung durchgeführt. Die anonymen Umfragen sollen Erwartungen, Wünsche und Anregungen der Bevölkerung an Hamburg als „Heimathafen“ sichtbar machen. Zudem werden Vertreter einzelner Bevölkerungsgruppen und in Hamburg ansässiger Organisationen zu Diskussionsgruppen zum Leitprojekt eingeladen. Die Ergebnisse des laufenden Beteiligungsverfahrens werden in ein Grundsatzkonzept zum Leitprojekt einfließen. Nach einem zweiten Beteiligungsverfahren mit Non-Profit-Organisationen und Wirtschaftsvertretern will der Senat zum Leitprojekt „Hamburg: Heimathafen“ weitere konkrete Maßnahmen beschließen.

Das Leitprojekt „Hamburg: Heimathafen“ ist eines von fünf Leitprojekten, die der Senat im Zusammenhang mit seinem neuen Leitbild „Wachsen mit Weitsicht“ gestartet hat. Ziel des Leitbildes ist es, die Talente in der Stadt zu fördern, Nachhaltigkeit zu sichern und Hamburg als sicheres, lebenswertes und attraktives Zuhause für alle Bewohner weiterzuentwickeln. Zur Umsetzung dieser Ziele wurden die Leitprojekte benannt. „Hamburg: Heimathafen“ steht für den sozialen Zusammenhalt und soll Hamburg als Metropole der Verantwortungsbereitschaft sichtbarer machen. Es gibt bereits zahlreiche öffentliche und private Projekte, in denen sich Menschen anderer Menschen in Hamburg annehmen, vielfältige Unterstützung und Möglichkeiten des Engagements für andere anbieten.

„Wir wollen das gesellschaftliche Miteinander stärken, Hamburg für alle Lebenslagen und Lebensphasen und für die Vielfalt seiner Menschen attraktiv machen. Mit Hilfe des Leitprojektes sollen weitere Maßnahmen entwickelt werden, die das Zusammenleben in Hamburg noch verbessern“, so Senator Wersich. „Gerade vor dem Hintergrund des demographischen Wandels, den Herausforderungen von Integration und Teilhabe sowie des ständigen gesellschaftlichen Wertewandels ist es wichtig, dass sich möglichst viele Hamburgerinnen und Hamburger persönlich einbringen, um gemeinsam innovative Lösungsansätze zu finden. Daher ist die Stärkung der Zivilgesellschaft in Zusammenarbeit von Bürgern, Staat und Wirtschaft ein zentrales Anliegen des Leitprojektes“, so Wersich abschließend.

Kontaktmöglichkeit
Pressestelle der Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz Julia Seifert Pressesprecherin Soziales und Familie Hamburger Straße 47 22083 Hamburg
Tel.: Fax: E-Mail:
040 42863-2889 040 42863-3849 pressestelle@bsg.hamburg.de

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