Finanzbehörde präsentiert Grundstücke mit Potenzial auf der EXPO REAL
05.10.2007, 12:28 Uhr
Immobilien-Experten sehen Hamburg als "Standort mit den besten Chancen", mit deutlichem Abstand vor anderen deutschen Immobilienhochburgen. Grund genug für Hamburg, auch auf der zehnten Internationalen Fachmesse für Gewerbeimmobilien, der EXPO REAL 2007 vom 8. bis 10. Oktober in München, erneut vertreten zu sein und auf einem Gemeinschaftsstand mit mehr als 40 Ausstellern die Stadt zu repräsentieren.
Das Immobilienmanagement der Finanzbehörde wird zusammen mit städtischen Unternehmen wie der HafenCity Hamburg GmbH, der Internationalen Bauausstellung - IBA Hamburg GmbH und der HWF - Hamburgische Gesellschaft für Wirtschaftsförderung mbH hochkarätige Immobilienangebote und neue Projekte vorstellen.
Finanzsenator Dr. Michael Freytag: "Die Hälfte der Fläche Hamburgs gehört der Stadt und ihren Unternehmen. Dieses Flächenreservoir wird durch die Finanzbehörde konsequent entwickelt und so genutzt, dass Hamburg dauerhaft wachsen kann. Für den hanseatischen Markt stellt das Immobilienmanagement der Finanzbehörde jedes Jahr 20 Prozent der neuen Wohnungsbauflächen und die Hälfte aller ausgewiesenen Gewerbeflächen bereit. Deshalb wird Hamburg auf der wichtigsten deutschen Immobilienmesse abermals Flagge zeigen."
Für die Finanzbehörde steht das Thema Konversion, also die Revitalisierung brachliegender oder umzunutzender Flächen, auch in den kommenden Jahren ganz oben auf der Agenda. Denn durch die Aktivierung, Entwicklung und Vergabe solcher Grundstücke werden neue Perspektiven für das Wachstum Hamburgs geschaffen.
Daher erweitert Hamburg stetig sein Portfolio um zukunftsträchtige Grundstücke, um deren Entwicklungspotenziale für die Stadt zu nutzen. So hat die Finanzbehörde das rund elf Hektar große Areal des ehemaligen Huckepack-Bahnhofs Rothenburgsort von der ehemaligen Bahn-Tochter aurelis erworben. Mit diesem zentral gelegenen Gelände stehen laut Masterplanentwurf "Stadttor Hamburg Süd-Ost" künftig Grundstücke zur Errichtung von Büro-, Gewerbe- und Ladenflächen mit einem Gesamtvolumen von 136.000 Quadratmetern Bruttogeschossfläche bereit. Dabei sind sechs Siebtel des Areals für Läden und Gewerbe bis hin zur Fünfgeschossigkeit vorgesehen und ein weiteres Siebtel für Geschäfts- und Bürogebäude parallel zur Billhorner Brückenstraße.

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