Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt

Ein Jahr Gängeviertel

Hajduk: „Ein großer Gewinn für Hamburg“

Ein Jahr ist es her, dass Künstler das Gängeviertel in Hamburgs Innenstadt besetzt haben. Es folgten intensive Verhandlungen mit allen Beteiligten. Die Stadt kaufte das historische Quartier von dem damaligen Investor zurück und erarbeitet derzeit zusammen mit der Gängeviertel-Initiative ein neues Entwicklungskonzept.

Ein Jahr Gängeviertel

Ein Jahr ist es her, dass Künstler das Gängeviertel in Hamburgs Innenstadt besetzt haben. Es folgten intensive Verhandlungen mit allen Beteiligten. Die Stadt kaufte das historische Quartier von dem damaligen Investor zurück und erarbeitet derzeit zusammen mit der Gängeviertel-Initiative ein neues Entwicklungskonzept.

Stadtentwicklungssenatorin Anja Hajduk sieht das Gängeviertel auf einem guten Weg: „Die Entwicklung im Gängeviertel ist ein großer Gewinn für Hamburg. Wir haben die Chance, zusammen mit der Initiative das Viertel dauerhaft zu einem offenen kreativen und lebendigen Ort in der Innenstadt zu entwickeln. Auch die Debatte um Stadtentwicklung, die wir weit über Hamburgs Grenzen hinaus im letzten Jahr rund um das Thema Gängeviertel geführt haben, ist ein großer Gewinn für die Stadt. Dies ist nur möglich gewesen, weil die Beteiligten in der Initiative und den Behörden von Anfang an offen und konstruktiv zusammengearbeitet haben.“

Derzeit erarbeitet die Stadt zusammen mit der Initiative ein neues Entwicklungskonzept für das Gängeviertel. Dies soll unter anderem die künftige Nutzung und die Rolle der Nutzer klären und einen ersten Finanzierungsplan für die anstehende Sanierung der Gebäude enthalten. Es ist geplant, im Gängeviertel eine Mischung aus Wohnen, Ateliers und geeigneter gewerblicher Nutzung, insbesondere im kunstnahen Bereich und Gastronomie zu ermöglichen. Die historischen Gebäude sollen soweit möglich erhalten bleiben und denkmalgerecht saniert werden. Ende Oktober soll es eine Senatsentscheidung über das neue Entwicklungskonzept geben. Die ersten Gebäude sollen Ende 2011 saniert sein. Insgesamt dauert die Sanierung voraussichtlich vier Jahre.