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Hamm und Neuallermöhe – Senat stellt die Weichen für zwei neue Stadtteile

Die Stadtteilidentität soll gefördert werden

02.11.2010

Der Senat hat am Dienstag, den 2. November 2010, einen Gesetzentwurf über die Zusammenführung der Stadtteile Hamm-Nord, Hamm-Mitte und Hamm-Süd zum Stadtteil Hamm und die Bildung des Stadtteils Neuallermöhe beschlossen. Damit hat der Senat entsprechende Wünsche der Bezirksversammlungen von Hamburg-Mitte und Bergedorf aufgegriffen.

Karte des Hamburger Stadtteils Neuallermöhe

(Behörde für Inneres und Sport)

Mit dem neuen Stadtteil Hamm im Bezirk Hamburg-Mitte sollen die als künstlich empfundenen Stadtteilgrenzenaufgehoben und die „Hammer“ in einem Stadtteil vereint werden.

Im Bezirk Bergedorf soll aus den Siedlungen Neuallermöhe-Ost und Neuallermöhe-West, die gegenwärtig unterschiedlichen Stadtteilen, nämlich Allermöhe und Bergedorf zugeordnet sind, sogar ein eigener neuer Stadtteil Neuallermöhe gebildet werden. Die neue Grenze zum Stadtteil Allermöhe verläuft im Westen entlang des Hauptentwässerungsgrabens Allermöhe und im Süden entlang der Autobahn A 25. Im Osten verläuft die neue Grenze zum Stadtteil Bergedorf weiter östlich, etwa auf Höhe Nettelnburger Landweg. Im Gegenzug erhält der Stadtteil Bergedorf vom Stadtteil Allermöhe die Siedlung „Alt-Nettelnburg“, die auf diese Weise mit Nettelnburg vereint wird. Die alten und neuen Stadtteilgrenzen ergeben sich aus der beiliegenden Karte.

Karte des Hamburger Stadtteils Hamm

(Behörde für Inneres und Sport)

Innensenator Heino Vahldieck: „Jetzt wächst zusammen, was zusammengehört. Bei der Schaffung der beiden neuen Stadtteile ging es uns in erster Linie darum, die Stadtteilidentität zu fördern und die bezirkliche Stadtteilentwicklungsplanung zu unterstützen.“Nach einer Beschlussfassung durch die Bürgerschaft wird der Senat die genauen Grenzbeschreibungen per Verordnung festlegen. Die beiden neuen Stadtteile sollen mit dem Jahreswechsel zum 1. Januar 2011 entstehen.

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Einfache Trennlinie

(Innenbehörde)

Die Behörde für Inneres und Sport im Internet: www.hamburg.de/innenbehoerde

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040 42839-2673 040 42839-2797 pressestelle@bis.hamburg.de
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