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Neuer Finanzgerichts-Präsident Werner Kuhr in Amt eingeführt

Justizsenator Heino Vahldieck hat am heutigen Donnerstag Werner Kuhr in sein Amt als Präsident des Finanzgerichts eingeführt.

Justizbehörde Hamburg – Finanzgericht – FHH

vergrößern Haus der Gerichte, Lübeckertordamm 4, Hamburg (Bild: Finanzgericht Hamburg)

Werner Kuhr trat 1977, nach mehrjähriger Tätigkeit als Rechtsanwalt und Rechtsamtsleiter, als Richter beim Landgericht Hamburg in den höheren Justizdienst ein. Dem Finanzgericht Hamburg gehört Werner Kuhr seit Dezember 1983 an. Im Januar 1999 wurde er dort zum Vorsitzenden Richter ernannt.

Seit Juli 2003 ist Werner Kuhr Vizepräsident des Finanzgerichtes und Vorsitzender des gemeinsamen Zollsenates der Länder Hamburg, Niedersachsen und Schleswig-Holstein. Der 64-Jährige hat sich auch außerhalb seiner richterlichen Funktionen für die Belange des Finanzgerichts eingesetzt, u.a. als Vorsitzender des Richterrats und Mitglied des Präsidiums.

Während seiner Zeit beim Finanzgericht Hamburg wurde Werner Kuhr zweimal zur Hamburgischen Bürgerschaft abgeordnet: 1988 als Leiter des Arbeitsstabes im PUA „Hafenstraße“ und 1994 für den Verfassungsausschuss, wo er die Wahlanfechtungsverfahren bearbeitete.

Werner Kuhr ist seit 1980 Vorsitzender der Öffentlichen Rechtsauskunfts- und Vergleichsstelle, seit 1991 Mitglied im Landesjustizprüfungsamt, er war als Dozent an der Wirtschaftsakademie Hamburg tätig und über viele Jahre Mitverfasser eines Großkommentars zum Einkommensteuerrecht.

Justizsenator Heino Vahldieck: „Werner Kuhr ist eine herausragende Richterpersönlichkeit, die seit vielen Jahren zu den Spitzenkräften der Hamburgischen Justiz gezählt wird. Sein überaus erfolgreicher und vielfältiger Einsatz, sein Durchsetzungsvermögen und seine Fähigkeit, divergierende Interessen auszugleichen, qualifizieren ihn in besonderem Maße fachlich und persönlich für das Amt des Präsidenten des Finanzgerichts.“