Behörde für Justiz und Gleichstellung

Internationaler Tag gegen Homophobie: Justiz- und Gleichstellungssenatorin Jana Schiedek eröffnet Rainbowflash

Justiz- und Gleichstellungssenatorin Jana Schiedek eröffnet heute um 19 Uhr auf dem Rathausmarkt den Rainbowflash anlässlich des Internationalen Tags gegen Homophobie. Luftballons mit Botschaften sollen ein Zeichen gegen Intoleranz und Homophobie setzen.

Justizbehörde Hamburg – Rainbowflash – FHH

„Die Unterstützerinnen und Unterstützer des Rainbowflash setzen mit ihrem Engagement ein wichtiges Zeichen gegen Homophobie und gegen die Diskriminierung von Lesben, Schwulen und Transgender“, erklärt Justizsenatorin Jana Schiedek.

vergrößern Justiz- und Gleichstellungssenatorin Jana Schiedek beim Rainbowflash auf dem Hamburger Rathausmarkt am 17. Mai 2011 Justiz- und Gleichstellungssenatorin Jana Schiedek (2. v.r.) beim Rainbowflash auf dem Rathausmarkt (Bild: J. Großmann)

„In Hamburg ist die eingetragene Lebenspartnerschaft vollständig mit der Ehe gleichgestellt. Wir setzen uns auch auf Bundesebene dafür ein, dass niemand wegen der sexuellen Orientierung benachteiligt wird.

Der Senat will im Bundesrat erreichen, dass eingetragene Lebenspartnerschaften im Einkommensteuerrecht und bei Adoptionen mit der Ehe gleichgestellt werden. Außerdem setzt sich der Senat im Bundesrat dafür ein, dass der Artikel 3 des Grundgesetzes um die sexuelle Identität erweitert wird.

Die Justizbehörde trägt mit der Umbenennung in Behörde für Justiz und Gleichstellung unseren Anspruch auf Toleranz und Gleichstellung nun im Namen“, so Justizsenatorin Jana Schiedek.

Der Rainbow-Flashmob wird vom Lesben- und Schwulenverband (LSVD) veranstaltet und von Parteien, Organisationen und Initiativen unterstützt. Am Internationalen Tag gegen Homophobie lassen Menschen in aller Welt Ballons mit Wünschen für eine tolerante Welt ohne Homophobie steigen.

Der Internationale Tag gegen Homophobie geht zurück auf den 17. Mai 1990, als die Weltgesundheitsorganisation Homosexualität aus dem medizinischen Verzeichnis psychischer Erkrankungen gestrichen hat.

Kontakt: Pia Kohorst, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit Mobil: 0172 4327953