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Internationale Gartenschau mit unverwechselbarem Gesicht:

igs-Zentrum „Am Inselpark 1“ ab sofort Anlaufstelle für alle

07.10.2011, 14:34 Uhr

Dauerausstellung zur Gartenschau eröffnet – Tag der offenen Tür am 9. Oktober von 14-18 Uhr

Gartenschau -Ausstellung im igs-Zentrum
Gartenschau -Ausstellung im igs-Zentrum

(igs)

Seit heute hat die internationale gartenschau hamburg (igs 2013) ein unverwechselbares Gesicht. Der Umzug mit dem gesamten igs-Team, inzwischen auf 46 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter angewachsen, an ihren neuen Hauptsitz direkt am künftigen Gartenschaugelände, markiert 18 Monate vor Eröffnung des Großereignisses ein wichtiges und sichtbares Zeichen. „Das ist für uns ein ganz wichtiger Meilenstein. Jetzt sind wir mittendrin im Geschehen und noch näher dran an den erwarteten 2,5 Millionen Gästen“, freut sich igs-Geschäftsführer Heiner Baumgarten über den zentralen und verkehrsgünstigen Standort  am Inselpark 1 bei der Präsentation der Büroräume und der neuen igs-Dauerausstellung.

Mit geladenen Gästen aus Nah und Fern wurde heute der igs-Hauptsitz offiziell in Betrieb genommen. Um 11 Uhr gab es einen Pressetalk mit Gesprächspartnern aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Anschließend führte igs-Chef Heiner Baumgarten Pressevertreter durch alle Etagen und zeigte, wie flexibel die neuen Räumlichkeiten genutzt werden können. Danach gab es einen kleinen Empfang mit Spitzenvertretern der „Grünen“ Branche Deutschlands sowie Vertretern aus der Wilhelmsburger Kommunalpolitik. Ebenfalls heute eröffnete im Foyer eine Ausstellung zur internationalen Gartenschau in der Elbmetropole. Sie wurde von Sigi Colpe, freie Bühnenbildnerin und Ausstellungsarchitektin, konzipiert und entführt via Hörinseln, Touchscreens, Archivschubläden, Setzkästen, Fühlboxen und Weltkarten die Besucherinnen und Besucher „In 80 Gärten um die Welt“ und macht schon jetzt Appetit auf die Gartenschau. Die Ausstellung ist geöffnet ab dem 10. Oktober 2011 (dienstags bis freitags von 14-18 Uhr; samstags, sonntags und feiertags 14-18 Uhr; montags geschlossen). Zur Ausstellung siehe auch die Presseinformation Gartenschau-Ausstellung im igs-Zentrum.

In vierzehn Monaten entstand an zentraler und verkehrsgünstiger Top-Lage, ca. 8 Minuten Fahrzeit mit der S-Bahn vom Hamburger Hauptbahnhof entfernt, ein modernes, viergeschossiges Gebäude mit 2.000 Quadratmetern Nutzfläche, entworfen von dem Berliner Architektenteam NÄGELIARCHITEKTEN, entwickelt von der Wohnbau- und Projektentwicklung Hamburg GmbH (wph), gebaut vom Bauunternehmen Otto Wulff. Die Investitionskosten belaufen sich auf rund 5 Mio. Euro. Als Mieterin des gesamten Gebäudekomplexes wird die Gartenschaugesellschaft einziehen, im Erdgeschoss wird es auch einen Ausstellungsraum der IBA Hamburg geben. Für zwei Wohnungseinheiten werden Untermieter gesucht.

Entstanden ist ein sogenanntes Hybridhaus. So werden Gebäude genannt, welche sich ohne große Umbaukosten an sich wandelnde Bedürfnisse von Nutzern und Bewohnern anpassen können.  In der Nachnutzung können dann die Räume im igs-Zentrum zum Wohnen und Arbeiten genutzt werden. Das Vorhaben ist das erste fertiggestellte Exponat der „Bauausstellung in der Bauausstellung“, in welcher die Internationale Bauausstellung (IBA) Hamburg in ihrem Präsentationsjahr 2013 Häuser der Zukunft zeigen wird: Neben Hybrid-Häusern (Hybrid-Houses) sind Wasserhäuser (Water Houses), Niedrig-Preis-Häuser (Smart-Price-Houses) sowie Häuser aus innovativen Baustoffen (Smart Material Houses) geplant. Mehr zur IBA Hamburg unter www.iba-hamburg.de 

Statements Pressetalk

Heiner Baumgarten, igs-Chef: „Mit unserem Umzug in das neue igs-Zentrum setzen wir ein deutliches Zeichen. Das igs-Team rückt an repräsentativer Stelle näher zusammen. Jetzt können wir noch effektiver zusammenarbeiten, damit wir vom 26. April bis 13. Oktober 2013 beste Gastgeber sein können, welche die Metropolregion Hamburg auf sympathische und kompetente Weise in alle Welt trägt.“

Professor Jörn Walter, Oberbaudirektor der Freien und Hansestadt Hamburg: „Das Hybridhaus am Inselpark 1 setzt ein erstes sichtbares Zeichen für weitere Bauvorhaben in der Mitte von Wilhelmsburg. Mit seiner wandelbaren Typologie  zeigt der Bau auf eindrucksvolle Weise, wie künftiges Wohnen und Arbeiten in einem Haus wirtschaftlich tragfähig verwirklicht werden kann.“

Gudrun Sack, NÄGELIARCHITEKTEN: „Eine zukunftsweisende Mischung von Wohnen und Arbeiten unter einem Dach hinzubekommen stand an erster Stelle unserer Überlegungen. Herausgekommen ist ein in allen Belangen nachhaltiges, ressourcenschonendes und umweltfreundliches Gebäude, welches in einem lange vernachlässigten Raum ein architektonisches Zeichen mit Signalwirkung weit über die Grenzen Hamburgs setzt.“

Peter Möller, technischer Geschäftsführer der Otto Wulff Bauunternehmung GmbH: „Das neue Gebäude ist ein innovatives Zeichen für sich wandelnde Nutzungsanforderungen von Gebäuden. Die enge Verbundenheit der Investorengemeinschaft aus wph Wohnbau und Projektentwicklung Hamburg und Otto Wulff Bauunternehmung GmbH mit der Hansestadt ist für uns Verpflichtung, eine nachhaltige Architektur zu fördern.“

Sigi Colpe, freie Bühnenbildnerin und Ausstellungsarchitektin: " Die Ausstellung im igs-Zentrum ist ein starkes Stück Information und ein Barriere freies Erlebnis, welches Kinder und Erwachsene gleichermaßen anspricht durch den Einsatz verschiedener Medien, Hörstationen, ein Setzkasten und Daumenkinos. Raumgreifend ist ein großer Aushang mit einem Pflanzenmotiv unter dessen Blätterdach man sich auf den Sitzinseln informieren und anregen lassen kann. Der Raum bildet eine einladende Geste."

 

Rückfragen bitte an:

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