•  
  •  
  •  
  •  
Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation

2. Hafengipfel: Weiterer Schritt für die Zukunft des Hamburger Hafens

Senator Horch stellt Ergebnisse des Dialogprozesses zum HEP vor / Umweltverbände, Politik, Hafenwirtschaft und Verwaltung diskutieren Zukunft des Hamburger Hafens / Dialog soll weiter gehen

31.10.2011, 14:02 Uhr

Mehr Arbeitsplätze und Wertschöpfung, optimierte Verkehrswege sowie ein stärkeres Augenmerk auf Umwelt und Nachhaltigkeit: so soll nach Ansicht von Experten aus Hafenwirtschaft, Umwelt- und Wirtschaftsverbänden, Politik und Verwaltung der Hamburger Hafen der Zukunft entwickelt werden. Die zusammengefassten Ergebnisse des Dialogprozesses im Rahmen der Erstellung des neuen Hafenentwicklungsplans stellte Wirtschaftssenator Frank Horch nun im Rahmen des 2. Hafengipfels vor.

In vier Workshops haben sich in den vergangenen Wochen rund 100 Fachleute aus unterschiedlichen Bereichen zu Themen wie Umschlagsanalysen, Kapazitäten, Flächenstrategie, Verkehrsplanung und Hinterlandanbindung ausgetauscht. Senator Frank Horch hatte den Dialog ins Leben gerufen, um möglichst viel Fachwissen aus der Wirtschaft und Verbänden in den Hafenentwicklungsplan einfließen zu lassen und eine möglichst breite Beteiligung zu erreichen.

Das Fazit des Senators fällt deutlich positiv aus und er bedankt sich bei allen Akteuren für die konstruktive Zusammenarbeit: „Durch die breite Beteiligung konnten wir auf einen unschätzbaren Pool an Expertise und Erfahrung zugreifen. Ich erhoffe mir, dass wir auf dieser Grundlage weiterhin einen engen Dialog zur Zukunft des Hamburger Hafens führen können Das ist für uns von hohem Wert. In den Workshops ging es nicht um Forderungen sondern um das Aufzeigen von Prioritäten und möglichen Lösungen. Trotz unterschiedlicher Interessen ist das sehr gut gelungen. Auf dieser Basis erarbeiten wir nun den Hafenentwicklungsplan.“

In den Workshops zeigte sich, dass der Hafen stärker als Standort für wertschöpfungsintensive Industrien und Produktionsbetriebe genutzt werden soll. Dadurch könne der Hafen zum einen Ladungen an sich binden und zum anderen sein Profil schärfen.

Optimierung und Ausbau der Verkehrswege und der Transportketten sind vorrangig für den Erfolg des Hamburger Hafens. Darum  war für alle Beteiligten die Verkehrsinfrastruktur ein drängendes Problem. Nach wie vor müsse Hamburg dafür eintreten, dass der Bund Projekte wie die Straßen- und Bahnanbindung ins Hinterland wie die Y-Trasse oder die A26/Hafenquerspange zügig umsetzt. Gleichzeitig soll der von der HPA begonnene Weg, intelligente Verkehrssteuerungsinstrumente einzuführen, weiter fortgesetzt werden. Insbesondere sollen die einzelnen Verkehrsträger miteinander vernetzt werden.

Akzente soll der Hafenentwicklungsplan nach Ansicht der Dialogteilnehmer auch im Bereich von Umwelt und Nachhaltigkeit setzen. In der Zukunft wird das für einen zu entwickelnden Wirtschaftsraum wie den Hafen zu einem wesentlichen Standortfaktor werden. So solle ein Konzept zur LNG-Versorgung von Schiffen umgesetzt werden. Auch Projekte zu alternative Antriebsmethoden oder der Landstromversorgung von Schiffen müssten weiter voran getrieben werden.

Bis zum Ende des Jahres wird die HPA einen Entwurf des Hafenentwicklungsplanes erarbeiten, der dann den betroffenen Verbänden zur Stellungnahme vorgelegt und anschließend vom Senat beschlossen wird. 

Kontaktmöglichkeit
Pressestelle der Behörde für Wirtschaft, Verkehr und Innovation Susanne Meinecke Pressesprecherin Alter Steinweg 4 20459 Hamburg
Tel.: Fax: E-Mail:
040 42841-2239 040 427941-056 Susanne.Meinecke@bwvi.hamburg.de