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Abriss an der Berhard-Nocht-Straße
Am Freitag, den 17.2.2012, morgens gab es einen Einsturz der westlichen Giebelwand eines denkmalgeschützten Hauses in der Bernhard-Nocht-Straße. Mitarbeiter des Fachamtes Bauprüfung des Bezirks Hamburg-Mitte waren sofort vor Ort. Mit weiteren Ingenieuren für Bautechnik wurde die Sachlage erörtert.
Jeder Eigentümer hat dafür Sorge zu tragen, dass durch sein Eigentum keine Gefahr für Leib und Leben entsteht, daher ist der Investor am späten Nachmittag desselben Tages auf Grundlage einer Stellungnahme seines Statikers zum Schluss gekommen, dass es genügend Indizien dafür gab, dass die Standfestigkeit des Gebäudes nicht mehr gegeben war.
Bei einer nochmaligen Besichtigung durch das Fachamt Bauprüfung war mit dem Abbruch des beschädigten Gebäudes bereits begonnen worden. In Rücksprache mit dem Denkmalschutzamt und einem Statiker der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt wurden die Abbrucharbeiten Freitagabend gestoppt. Jedoch auf Grund der Gefahrenlage, wurde der Abbruch des Gebäudes am Sonnabend, den 18.2.2012, fortgeführt.
Der Eigentümer hat gestern gegenüber der Verwaltung und der Politik versichert, dass er bereit ist, das Gebäude in gleicher Form mit den für den Altbau vereinbarten Mietkonditionen wieder aufzubauen.
Sowohl das Bezirksamt als auch das Denkmalschutzamt gehen der Frage nach, ob der Abriss gerechtfertigt war und ob Konsequenzen daraus zu ziehen sind.

Mister Wong
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