Behörde für Wissenschaft und Forschung

Auszeichnung Hervorragende Forschungsarbeiten zur Ozeanographie ausgezeichnet

Wissenschaftssenatorin überreicht Partnerstädtepreis der Gesellschaft Harmonie von 1789 im Alten Wasserwerk Wilhelmsburg

22. Februar 2013 13:13 Uhr

Hervorragende Forschungsarbeiten zur Ozeanographie ausgezeichnet

Hamburgs Zweite Bürgermeisterin und Senatorin für Wissenschaft und Forschung Dr. Dorothee Stapelfeldt hat am heutigen Donnerstag im Alten Wasserwerk Wilhelmsburg den Partnerstädtepreis der Gesellschaft Harmonie von 1789 verliehen. Mit dem mit insgesamt 5.000 Euro dotierten Preis wurden zum zweiten Mal herausragende Forschungsarbeiten von Studierenden der Universität Hamburg zu den Themen Wasser, Meer und Klima prämiert.

Mit dem ersten Preis ausgezeichnet wurde Nina Maaß mit ihrer Diplomarbeit im Bereich Ozean­ographie zum Thema “Improving passive microwave sea ice concentration algorithms for coastal areas – Applications to the Baltic Sea”, vorgeschlagen von Prof. Lars Kaleschke. Gegenstand der Arbeit ist eine neue Methode, mit der sich die Eisbedeckung in Küstennähe erfassen lässt. Das ist insbesondere für die Ostsee relevant. Der zweite Preis ging an Fabian Große für seine Arbeit “Parameterising primary production and convection in a 3D model” zur Berechnung von Umwälzbewegungen und biologischer Produktivität im Ozean. Den dritten Preis erhielt Julia Köhler für ihre Arbeit zum Thema “Analysis of sea surface salinities as seen by SMOS (Analyse von Salzgehalten nahe der Meeresoberfläche mit Hilfe von Satellitendaten).

Zweite Bürgermeisterin und Wissenschaftssenatorin Dr. Dorothee Stapelfeldt: Der Partnerstädtepreis ist ein gelungenes Beispiel für bürgerschaftliches Engagement im besten hanseatischen Geist. Meeres-, Klima- und Umweltforschung haben in Hamburg einen hohen Stellenwert. Das zeigt unter anderem der Erfolg des Exzellenzclusters CliSAP, dessen interdisziplinäre Strukturen durch das Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit und seinen Förderverein gestärkt werden.“

Jan Berlage, Mitglied der Gesellschaft Harmonie: „Die weltweit führende Position Hamburgs bei der Meeres- und Klimaforschung kann zukünftig eine wichtige Rolle bei der Kooperation mit den Partnerstädten einnehmen.“

Im Rahmen der Preisverleihung hielt Anna Sandner, GEO-Redaktion Hamburg, einen Vortrag zum Thema „Virtuelles Wasser“. Oberstleutnant im Generalstabsdienst Ralf Lasinski erläuterte die „Die geo-politische Bedeutung von Wasser“. Die Hamburger Olympia-Schwimmer Steffen und Markus Deibler sprachen zum Thema „Wasser als Element des Leistungssportes“, ferner berichteten Lehrer und Schüler der Gesamtschule Blankenese über ihr Wasserprojekt „Aqua es Vida“ in der Hamburger Partnerstadt Leon.

Hintergrund:

Der Partnerstädtepreis ist im Jahr 2010 aus einem Förderprojekt mit dem damaligen Zentrum für Meeres- und Klimaforschung der Universität Hamburg entstanden und wird in diesem Jahr zum zweiten Mal vergeben. Seit dem Jahr 2011 wird der Preis zusammen mit dem Verein der Freunde und Förderer des "Centrum für Erdsystemforschung und Nachhaltigkeit" („CEN Förderverein“) ausgelobt. Die Preisträger wurden nach wissenschaftlichen Kriterien aufgrund vergleichender Gutachten von Dr. Roland Doerffer, Prof. Hartmut Graßl und Prof. Rolf Käse durch den Vorstand des CEN-Fördervereins ausgewählt.

Durch die gemeinsame Lage am Wasser sind Hamburg und seine Partnerstädte vergleichbaren klimatischen Herausforderungen ausgesetzt. Ziel des Partnerstädtepreises der Gesellschaft Harmonie von 1789 ist es, die Verantwortung Hamburgs und seiner Partnerstädte für das wichtige Zukunftsthema „Wasser“ zu unterstreichen und den Dialog zwischen den Partnerstädten zu unterstützen. Mit aktuell ca. 230 Mitgliedern fördert die Gesellschaft Harmonie von 1789 in Hamburg die Kunst und Kultur, das Stiftungswesen, die Bildung und Erziehung sowie die Völkerverständigung, ins­besondere mit Projekten zum Ausbau der partnerstädtischen Beziehungen Hamburgs.

Informationen im Internet:

http://www.harmonie1789.de/harmonie1789/

http://www.cen.uni-hamburg.de/CEN-Foerde.1419.0.html

Rückfragen:

Behörde für Wissenschaft und Forschung
Dr. Alexander von Vogel
Tel: 040/42863-2322, E-Mail: alexander.vonvogel@bwf.hamburg.de

Gesellschaft Harmonie von 1789
Jan Berlage
Tel: 0173/3271 586, E-Mail: jan.berlage@nuance-capital.com

Exzellenzcluster CliSAP, Universität Hamburg, Klimacampus
Ute Kreis
Tel: 040/42838 4523, E-Mail: ute.kreis@zmaw.de

22. Februar 2013 13:13 Uhr