Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration

Interreligiöser Kalender

Neue Webseite zu religiösen Feiertagen

Die Sozialbehörde lädt Menschen zum Erfahrungsaustausch ein

22. April 2013

Die Sozialbehörde hat heute einen neuen, interreligiösen Feiertagskalender auf ihrer Homepage eingerichtet. In Hamburg leben unter anderem gläubige Moslems, Christen, Juden, Buddhisten und Aleviten nebeneinander, ohne die genauen Feiertage der jeweils anderen Religion zu kennen.

vergrößern Fünf Figuren bilden einen Kreis (Bild: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de) Um das gegenseitige Verständnis der Gläubigen untereinander zu verbessern und um einen Erfahrungstausch anzuregen, informiert ein interreligiöser Feiertagskalender im Internet darüber, welche Feste Menschen mit unterschiedlichen religiösen Bindungen feiern – mit oder ohne gesetzliche Feiertage.

„Es ist uns dann gelungen, eine Willkommenskultur in Hamburg zu schaffen, wenn diese Kultur alle Menschen erreicht, egal woher sie kommen und woran sie glauben“, sagt Sozial und Integrationssenator Detlef Scheele. „Das ist ein wesentlicher Bestandteil einer erfolgreichen interkulturellen Öffnung und Partizipation. Unser interreligiöser Feiertagskalender trägt dazu dabei, die Vielfalt der Religionen zu betonen, die es in unserer Stadt gibt.“

Die neue Webseite liefert Informationen über religiöse Feiertage verschiedener Weltreligionen in Form eines Kalenders bereit. Im Vordergrund stehen bisher christliche, muslimische, jüdische, buddhistische und alevitische Feiertage. Weitere Feiertage auch von anderen Religionen können hinzukommen.

Hintergrund

Der Kalender steht im Internet unter www.hamburg.de/interreligioeser-kalender . Neben einer wissenschaftlich-theologischen Betrachtung (Ursprung, Bedeutung) verschiedener Expertinnen und Experten kommentieren Hamburger Schülerinnen und Schüler (u.a. Schule Mümmelmannsberg, Wichernschule) rund 70 Feste. Dabei geht es vor allem darum, wie sie diese Feste persönlich erleben. Der Kalender erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit. Vielmehr stehen besondere, die jeweilige Religion prägende Feiertage im Vordergrund. Er versteht sich als Auftakt und Bestandteil eines Portals, das interessierte Leser mit Informationen und Angeboten im interreligiösen Zusammenhang verbindet. Die Verantwortung für die Inhalte des Kalenders liegt bei der Akademie der Weltreligionen der Universität Hamburg sowie bei den Autorinnen und Autoren.

22. April 2013