Grundsteinlegung
36 Mio. Euro für Neubau am Ev. Amalie Sieveking-Krankenhaus
26. April 2013Am Evangelischen Amalie Sieveking-Krankenhaus wurde heute der Grundstein für einen Neubau für Funktions- und Stationsbereiche gelegt, der symbolische Akt eines Baubeginns. Diese Grundsteinlegung ist ein wichtiger Schritt für die Weiterentwicklung des Krankenhauses. Die Freie und Hansestadt Hamburg fördert die Maßnahme mit rund 36 Mio. Euro, der Krankenhausträger beteiligt sich mit weiteren rund 10 Mio. Euro an der Modernisierung. Die Umsetzung der Maßnahme erfolgt während des laufenden Krankenhausbetriebes.
Gesundheitssenatorin Cornelia Prüfer-Storcks: „Dieser Neubau verbessert die Versorgungssituation der Patientinnen und Patienten im Hamburger Nord-Osten, bietet den Beschäftigten bessere Arbeitsbedingungen und sichert die Zukunft des Krankenhauses auf einem zeitgemäßen Niveau.“
Der Neubau umfasst ein Funktionsgebäude und ein Eingangsgebäude mit vier Geschossen sowie eine Magistrale mit zwei Geschossen zur Erschließung der Bereiche. Somit werden die dringend benötigten Erweiterungsflächen geschaffen. Das derzeitige Krankenhausgebäude stammt aus dem Jahre 1973 und wurde im Laufe der Zeit nicht nennenswert erweitert oder modernisiert.
Die umfangreichen Modernisierungsmaßnahmen beinhalten den Neubau von Flächen für die Zentrale Notaufnahme, die eine ebenerdige Krankenwagenzufahrt erhält, die Verlagerung der Radiologie auf die Ebene der Zentralen Notaufnahme, die Neustrukturierung der Intensivstation sowie die Verlagerung der geriatrischen Stationen und der geriatrischen Tagesklinik aus dem Richard-Remé-Haus in den Neubau.
Die räumliche Zusammenführung und Konzentration der Funktionsbereiche wird eine Verbesserung der Betriebsabläufe zur Folge haben, die Behandlungsabläufe werden optimiert und damit wird eine wesentliche Verbesserung der Qualität in der Patientenversorgung ermöglicht.
Die Freie und Hansestadt Hamburg hat in der Vergangenheit einen erheblichen Beitrag zur Finanzierung der erforderlichen Investitionen in den Hamburger Krankenhäusern geleistet und liegt damit auch im Ländervergleich immer noch an der Spitze. Damit hat sich Hamburg in seiner Funktion als Gesundheitsstandort in der Metropolregion bekannt und wird dies auch weiterhin fortsetzen.
26. April 2013










