Senatskanzlei

Große Eröffnungsfeier

Ein "Central Park" für die größte bewohnte Flussinsel Europas

Bundespräsident Joachim Gauck eröffnet in Wilhelmsburg die internationale Gartenschau – Bürgermeister Scholz unterstreicht positive Folgen für die Entwicklung Wilhelmsburgs

26. April 2013

Bundespräsident Joachim Gauck hat im Beisein von Hamburgs Erstem  Bürgermeister Olaf Scholz in Hamburg Wilhelmsburg die internationale Gartenschau (igs) eröffnet. „Die Internationale Gartenschau ist weit mehr als ein Mega-Event, zu dem wir zweieinhalb Millionen Gäste in Hamburg erwarten. Vieles davon wird dauerhaft bleiben – auch als Anregung und Inspiration für private wie professionelle Landschaftsgestalter, für Gartenfreunde und Stadtplaner“, sagte Scholz.

Die „Flussinsel-Gartenschau 2013“, die erste Gartenschau in Hamburg seit 40 Jahren, setze Maßstäbe in der Stadtentwicklung. Die Investitionen von rund 70 Millionen Euro, davon etwa 35 Millionen Euro für landschaftsgärtnerische Maßnahmen, „werden das Gesicht Hamburgs verändern und unsere Stadt noch ein wenig lebens- und liebenswerter machen“, sagte der Erste Bürgermeister. 

Scholz betonte, es sei kein Zufall, dass die igs gerade in Wilhelmsburg stattfinde.  „Die Weiterentwicklung der Elbinseln ist ein zentrales Anliegen dieses Senats. Ziel sind stadtplanerische Impulse von außen in Verbindung mit einer intensiv diskutierten Entwicklung von innen.“ Die vor Kurzem eröffnete Internationale Bauausstellung (IBA) und die Internationale Gartenschau seien dabei „entscheidende Schritte“. 

Im Zuge der Gartenschau würden 100 Hektar in einen vielfältig nutzbaren grünen Lebensraum umgewandelt. „Der Stadtteil bekommt eine grüne Mitte und damit auch einen Ort, der alle zusammenbringt – interkulturell und international. Wilhelmsburg ist die größte bewohnte Flussinsel Europas – durchaus vergleichbar mit der New Yorker Flussinsel Manhattan. Und so wie Manhattan einen Central Park besitzt, hat auch Wilhelmsburg ab sofort seinen Central Park“, sagte Scholz.

26. April 2013