Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt

Umzug

Auf nach Wilhelmsburg!

Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt zieht in ihr neues Verwaltungsgebäude in den Hamburger Süden

2. Mai 2013 12:12Uhr

Die Senatorin für Stadtentwicklung und Umwelt, Jutta Blankau, hat heute vom Vorstandssprecher der Sprinkenhof AG, Henning Tants, den Schlüssel für das neue Verwaltungsgebäude der Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt entgegen genommen. Bis Juli werden insgesamt rund 1.400 Beschäftigte zum neuen Arbeitsplatz nach Wilhelmsburg zur Neuenfelder Straße 19 ziehen.

Senatorin Jutta Blankau: „Ich freue mich, dass wir als Mieter unser neues Gebäude jetzt in Besitz nehmen können. Der Neubau setzt nicht nur ein architektonisches Ausrufezeichen. Auch in Sachen Energieeffizienz und Klimaschutz kann er sich europaweit  sehen lassen. Unser Umzug stärkt darüber hinaus das neue Zentrum Wilhelmsburgs und gibt positive und nachhaltige Impulse für den gesamten Stadtteil. Außerdem ist hier Platz für alle Ämter und Abteilungen unserer Behörde. Dadurch fallen viele Wege weg und die direkte Kommunikation wird einfacher.“

Für die ehemalige Baubehörde enden damit 67 Jahre Arbeit an der Stadthausbrücke, die ehemalige Umweltbehörde war sechs Jahre an der Stadthausbrücke untergebracht. Sechs von der Innenstadt bis nach Rothenburgsort verstreute Dienststellen, Fachämter und ein Landesbetrieb werden am neuen Standort in Wilhelmsburg zusammengefasst. Auch das Hamburger Stadtmodell zieht in das Foyer des neuen Hauses. Die Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt wird von  Ende Mai bis Ende Juni umziehen, Mitte Juli  wird mit dem Umzug des Landesbetriebes Geoinformation und Vermessung der letzte Bürostuhl in der Neuenfelder Straße ausgepackt sein.

Bauherr ist die städtische Sprinkenhof AG. Sie hat das neue Gebäude nach nur knapp zweieinhalb Jahren Bauzeit fristgerecht im geplanten Kostenrahmen fertiggestellt.

Vorstandssprecher Henning Tants, Sprinkenhof AG: „Wir freuen uns, dass es uns trotz der zeitlichen und technischen Herausforderungen gelungen ist, als städtisches Unternehmen einen innovativen Neubau fristgerecht und kostenstabil zu errichten. Wir können mit Zufriedenheit feststellen, dass die an uns gestellten Anforderungen erfüllt werden konnten. Unser Dank gilt daher dem entgegengebrachten Vertrauen der Stadt und wir sehen den kommenden Aufgaben mit Freude entgegen!“

 

Das neue Gebäude erreicht den sogenannten KW70-Standard, d.h. es verbraucht pro m² maximal 70 Kilowattstunden Heizenergie im Jahr (der durchschnittliche Verbrauch liegt bei etwa 300 KW/Jahr). Es hat ein ausgeklügeltes Be- und Entlüftungssystem mit Wärmerückgewinnung. In allen Räumen sind „Thermoaktivdecken“ eingezogen, die über eingelegte Leitungen sowohl wärmen als auch kühlen können. Die Beleuchtung der Büros kann entweder individuell gesteuert werden oder läuft über Präsenzmelder automatisch. Der Sonnenschutz ist in die Außenfassade integriert. Die Hälfte der rund 1.600 Bohrpfähle im weichen Untergrund der Elbinsel zapfen Geothermie an. Für all das hat das Gebäude bereits im Vorfeld das Zertifikat in Gold der Deutschen Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen bekommen. 

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2. Mai 2013 12:12Uhr