Behörde für Wissenschaft und Forschung

Euro-FH

Europäische Fernhochschule Hamburg durch Wissenschaftsrat akkreditiert

6. Mai 2013 10:06Uhr

Der Wissenschaftsrat hat auf seiner Frühjahrssitzung das Verfahren der institutionellen Akkreditierung für die Europäische Fernhochschule Hamburg (Euro-FH) beraten und positiv entschieden. Der von Hamburg staatlich anerkannten Hochschule wird dabei eine überzeugende Gesamtentwicklung attestiert. Die Akkreditierung wird zunächst für fünf Jahre ausgesprochen, bei Erfüllung einer Auflage verlängert sich der Akkreditierungszeitraum auf zehn Jahre. Der Wissenschaftsrat berät die Bundesregierung und die Regierungen der Länder in Fragen der inhaltlichen und strukturellen Entwicklung der Hochschulen, der Wissenschaft und der Forschung.

Die Hochschule konnte den Wissenschaftsrat durch ein stringentes Leitbild überzeugen, das auf eine flexible Studienorganisation und eine professionelle Betreuung ihrer Studierenden setzt. Der Euro-FH sei es gelungen, sich mit ihrem auf Berufstätige ausgerichteten Fernstudienangebot stabil am Markt zu positionieren. Der hohe Anteil sogenannter „asynchroner Lehre“, also die Möglichkeit zeitlich und räumlich unabhängig zu studieren, garantiere für die Studierenden ein hohes Maß an Flexibilität. Dabei würden die Studierenden,  so der Wissenschaftsrat weiter, durch ein Betreuungssystem inhaltlich umfassend unterstützt. Die hohe Serviceorientierung der Hochschule gehe einher mit regelmäßigen und sehr umfassenden internen wie externen Qualitätssicherungsmaßnahmen aller Hochschulbereiche. Die Qualitätssicherungsmaßnahmen der Euro-FH werden daher als sehr gut bewertet. Schließlich seien die im Leitbild verankerten Maßnahmen zur Gleichstellung der Geschlechter und zur Vereinbarkeit von Familie und Beruf hervorzuheben, die von der Hochschule erfolgreich umgesetzt werden.

Hintergrund: Das Angebot von Fernhochschulen bietet insbesondere Menschen, die die Herausforderungen von Studium, Beruf und Familie in Einklang bringen, eine gute Chance für den Einstieg in eine akademische Ausbildung. Es ergänzt und bereichert damit den Hochschulstandort Hamburg. Die institutionelle Akkreditierung ist ein Verfahren zur Qualitätssicherung, das klären soll, ob eine nichtstaatliche Hochschuleinrichtung in der Lage ist, Leistungen in Lehre und Forschung zu erbringen, die anerkannten wissenschaftlichen Maßstäben entsprechen. Vornehmliches Ziel des Verfahrens ist damit sowohl die Sicherung der wissenschaftlichen Leistungsfähigkeit einer Hochschuleinrichtung einschließlich ihres eigenen Systems der Qualitätskontrolle als auch der Schutz der Studierenden sowie der privaten und öffentlichen Institutionen als künftige Abnehmer der Absolventinnen und Absolventen. Das Verfahren wird vom Wissenschaftsrat durchgeführt, der auf Antrag eines Landes tätig wird.

6. Mai 2013 10:06Uhr