Senatskanzlei

Otto-Stern Symposium 2013

Bürgermeister Scholz begrüßt sieben Nobelpreisträger in Hamburg

22. Mai 2013 18:30Uhr

Während des zweitägigen „Otto Stern Symposium 2013“ an der Akademie der Wissenschaften in Hamburg hielten sieben Nobelpreisträger Vorträge an der historischen Wirkungsstätte Otto Sterns in der Jungiusstraße in Hamburg.

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Otto Stern verfeinerte von 1923 bis 1933 seine Atom- und Molekularstrahlmethode in Hamburg so weit, dass er schließlich das magnetische Moment des Protons bestimmen konnte, dessen Größenordnung eindeutig auf eine innere Struktur des Protons hindeutete. Zehn Jahre nach seiner Vertreibung aus Deutschland bekam Otto Stern 1944 für diese Leistung den Nobelpreis in Physik für das Jahr 1943 zuerkannt.

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz hielt am Mittwoch (22. Mai 2013) eine Ansprache zur Eröffnung des Festsymposiums. In seiner Rede ging er auf die Vertreibung vieler Forscher und Wissenschaftler durch die Nationalsozialisten ein und spannte einen Bogen zum heutigen Wissenschaftsstandort Hamburg.

Gemeinsam mit Olaf Scholz (Vierter v.l.) und Dorothee Stapelfeldt (Vierte v.r.) auf dem Foto v.l.n.r.: Prof. Dr. Reinitzer (Präsident Akademie der Wissenschaften), Prof. Dr. Wiesendanger (Vorsitzender Angewandte Physik, Universität Hamburg), Prof. Dr. Ketterle (MIT Cambridge, USA), Prof. Dr. Ertl (Fritz-Haber-Institut der MPG Berlin), A. Templeton (Großneffe Otto Stern), Prof. Dr. von Klitzing (MPI Festkörperforschung Stuttgart), D. Killen (Großnichte Otto Stern), Prof. Dr. Lenzen (Präsident Universität Hamburg), Prof. Dr. Hänsch (MPI Quantenoptik München), Prof. Dr. Lehn (Universität Strasburg)

22. Mai 2013 18:30Uhr