Vielfalt, Teilhabe, Zusammenhalt
Deutscher Städtetag konferiert heute und morgen in Hamburg
5. Juni 2013 13:37UhrZahlreiche Mitgliedsstädte des Deutschen Städtetages kommen am 5. und 6. Juni im Hamburger Rathaus zu einer Integrationskonferenz zusammen. Rund 160 Vertreterinnen und Vertreter der kommunalen Verwaltung sowie gesellschaftlicher Organisationen befassen sich mit Strategien und Ansätzen aus Politik, Wissenschaft und Verwaltung zu mehr Willkommenskultur und Interkultureller Öffnung.
Die Veranstaltungsreihe des Deutschen Städtetages unter dem Titel „Städte l(i)eben Vielfalt“ möchte Diskussionen über die verschiedenen Facetten der Integration anstoßen und zu Lösungen beitragen. Sie wird von der Robert Bosch Stiftung gefördert. In einer losen Reihe von Veranstaltungen mit wechselnden Partnerstädten werden verschiedene Themen aufgegriffen.
Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz zeigt sich erfreut darüber, dass der Deutsche Städtetag die Einladung Hamburgs angenommen hat und nach dem Auftakt 2011 in München die zweite Konferenz mit dem Themenschwerpunkt „Willkommenskultur“ in der Hansestadt stattfindet. Er erklärte anlässlich der Veranstaltung:
„Ein Kernstück unserer Politik ist es, dass sich unsere Zuwanderinnen und Zuwanderer von Anfang an als Teil Hamburgs begreifen, damit alle ihren Mut und Enthusiasmus einbringen können“ sagte Bürgermeister Scholz. „Der Hamburger Senat hat vor kurzem ein neues Integrationskonzept „Teilhabe, Interkulturelle Öffnung und Zusammenhalt“ verabschiedet. Es soll auf eine verstärkte Willkommenskultur hinwirken sowie die Vielfalt, Gemeinsamkeit, Weltoffenheit und den Zusammenhalt Hamburgs betonen.“
Dr. Stephan Articus, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städtetages betont die Bedeutung von Zugehörigkeitsgefühl: „Zuwandernde Menschen bei uns willkommen zu heißen, ist der erste Schritt zur Integration und zum Überwinden von Diskriminierung. Wir müssen die Voraussetzungen schaffen, dass sich zuwandernde Menschen in Deutschland willkommen fühlen und zurechtfinden. Nur gut informiert haben sie die Möglichkeit, sich aktiv und selbstbewusst in das Gemeinwesen einzubringen. Den Städten kommt hierbei eine ganz besondere Bedeutung zu. Nach dem aktuellen Jahresgutachten des Sachverständigenrates deutscher Stiftungen für Integration und Migration fühlen sich nicht nur die meisten Deutschen vor allem der Stadt zugehörig, in der sie leben, sondern auch die meisten Menschen mit Migrationshintergrund."
Nach einem Empfang im Hamburg Welcome Center am Mittwochabend stehen auf der Konferenz am Donnerstag von 10 bis 17 Uhr u.a. die Vorstellung des neuen Hamburger Integrationskonzepts und die Empfehlungen des vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge initiierten Runden Tisches Aufnahmegesellschaft zur Etablierung einer Willkommens- und Anerkennungskultur auf der Tagesordnung. Nach der Vorstellung konkreter Beispiele aus der Praxis werden Schlaglichter zur Interkulturellen Öffnung der Verwaltung die Veranstaltung abschließen.
Das vollständige Konferenz-Programm findet sich auf der Website des Deutschen Städtetages: http://www.staedtetag.de/veranstaltungen.
Rückfragen der Medien
Volker Bästlein
Pressesprecher
Deutscher Städtetag
Tel.: +49 3 77 11-130
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5. Juni 2013 13:37Uhr










