Kulturbehörde

Musikhauptstadt Hamburg in Berlin 4. „Reeperbahn Festival – Echo Edition“ in Berlin

Netzwerktreffen und Podiumsgespräch der Musikbranche in der Hamburger Landesvertretung

4. „Reeperbahn Festival – Echo Edition“ in Berlin

Bereits zum vierten Mal luden im Vorfeld der heutigen Verleihung des Musikpreises Echo die Hamburger Kulturbehörde und die Landesvertretung der Stadt zusammen mit dem Reeperbahn Festival zur „Reeperbahn Festival - Echo Edition" in die Hamburger Landesvertretung in Berlin.

Rund 80 geladene Vertreter aus Musikwirtschaft, Politik, Verwaltung und Medien besuchten das Netzwerktreffen in Berlin. Begrüßt wurden sie von Staatsrat Wolfgang Schmidt, Bevollmächtigter Hamburgs beim Bund und Hamburgs Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler. Im anschließenden Podiumsgespräch wurde mit den Verbandsspitzen der zentralen Teilmärkte der Branche über dem vielbeachteten gemeinsamen Auftrag zur Erstellung einer Studie zur volkswirtschaftlichen Relevanz der gesamten deutschen Musikwirtschaft diskutiert. Bei der Podiumsdiskussion wurde über Gründe, Erwartungen und  Ziele im Zusammenhang mit der Studie gesprochen.

Kultursenatorin Prof. Barbara Kisseler: „Das Reeperbahn Festival ist die zentrale Branchenveranstaltung der Musikwirtschaft in Deutschland. Seine internationale Sogwirkung nimmt weiter zu. Der alljährlich am Rande des Reeperbahn Festivals durchgeführte Musikdialog Hamburg mit den Verbandsspitzen der deutschen Musikindustrie, bildet den Rahmen für ein gutes Zusammenwirken der gesamten deutschen Musikwirtschaft. Die Zusammenarbeit der Branche kommt auch mit der gemeinsamen Beauftragung einer übergreifenden Studie über die volkswirtschaftliche Relevanz der Musikwirtschaft zum Ausdruck. Ich bin sehr gespannt auf die Ergebnisse der Studie und erwarte, dass die gewonnen Erkenntnisse einiges bewegen werden.“

Alexander Schulz,  General Direktor Reeperbahn Festival: „Die erste gemeinsame Studie aller Teilmärkte der Musikwirtschaft ist nicht nur relevant, um erstmalig eine volkswirtschaftliche Bedeutung einer Kulturgüter-Wirtschaft gegenüber konventionellen Branchen in Deutschland  vorzunehmen, sie wird auch in Brüssel und in anderen transkontinentalen Partner-Märkten sehnsüchtig erwartet. Ich freue mich, dass die Erkenntnisse der Studie beim Reeperbahn Festival vorgestellt und auf ihrer Basis gleich im Anschluss noch zielgerichteter gehandelt werden kann.“

Prof. Dieter Gorny, der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands Musikindustrie, Lars Ingwersen, Vorstand des Deutschen Musikverleger-Verbands, Prof. Jens Michow, Präsident des Bundesverbands der Veranstaltungswirtschaft und Prof. Dr. Wolfgang Seufert, als Leiter des Instituts für Kommunikationswissenschaften an der Universität Jena mit der Umsetzung der Studie betraut, diskutierten über Hintergründe und die mit der Studie verknüpften Hoffnungen.  Die Untersuchung soll rechtzeitig abgeschlossen sein, um am 23. September 2015 beim kommenden Hamburger Musikdialog am Rande des Reeperbahn Festivals präsentiert werden zu können.