Senatskanzlei

Einbürgerungsfeier im Rathaus „Zuwanderung ist ein Zeichen dafür, dass Hamburg eine offene und freiheitliche Stadt ist“

Scholz feiert Einbürgerung neuer Hamburgerinnen und Hamburger

Hamburgs Erster Bürgermeister Olaf Scholz hat bei der 29. Einbürgerungsfeier im Hamburger Rathaus die neuen deutschen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger begrüßt: „Sie haben sich für Hamburg als neue oder als zweite Heimat entschieden und sind nun Staatsbürgerinnen und Staatsbürger der Bundesrepublik Deutschland. Deshalb sage ich ausdrücklich, obwohl Sie ja alle schon sehr lange in diesem Land leben: Herzlich Willkommen in Deutschland! Das haben hoffentlich schon viele andere gesagt. Ich wiederhole es gerne.“

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„Zuwanderung ist ein Zeichen dafür, dass Hamburg eine offene und freiheitliche Stadt ist“

Angesichts einer langen Geschichte von Einwanderern nach Hamburg sagte Scholz: „Zuwanderung ist auch ein Zeichen dafür, dass Hamburg eine offene und freiheitliche Stadt ist. Hamburger und Hamburgerinnen haben Namen aus aller Welt, Erfahrungen aus hunderten Ländern und Familien in vielen Kontinenten.“

Er habe bereits zu 19 Einbürgerungsfeiern seit 2011 eingeladen, sagte Scholz, „und jedes Mal freue ich mich wieder. Es ist einer der Momente, in denen ich drauf und dran bin, das altmodische Wort des Stadtvaters zu benutzen. Das tue ich nicht, aber der Hamburger Senat wird in dem Bemühen und Werben für die Einbürgerung nicht nachlassen.“

Seit 2011 seien rund 145.000 Bürgerinnen und Bürger persönlich per Brief eingeladen worden, die deutsche Staatsbürgerschaft zu erwerben, weil sie die Voraussetzungen dazu erfüllten und viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt unterstützten die Kampagne tatkräftig: „Wir haben mit den Einwanderungslotsen viele Ehrenamtliche Helferinnen und Helfer, die in Bezirken, Vereinen und im Bekanntenkreis für die Einbürgerung werben und Neubürger begleiten. Unser Werben hat sich gelohnt: 2013 und 2014 konnten wir insgesamt mehr als 13.500 Neubürger in unserer Mitte begrüßen“, stellte Scholz fest.

Abschließend appellierte der Bürgermeister an die Gäste: „Nehmen Sie Einfluss, tragen Sie dazu bei, unser Land weiter zu entwickeln. Es ist Ihr Land, mit seinen Stärken und sicher auch Schwächen. Machen Sie das Beste aus Ihrer Staatsbürgerschaft, machen Sie das Land noch besser.“