Behörde für Arbeit, Soziales, Familie und Integration

Aufsuchende Beratung Mobile Clearingstelle im Einsatz

Sozialbehörde erweitert „Clearingstelle Gesundheitsversorgung Ausländer“ um mobiles Beratungsangebot

Die bundesweit beachtete und erfolgreiche Arbeit der „Clearingstelle Gesundheitsversorgung Ausländer“ beim Flüchtlingszentrum Hamburg wird ab dem 20. Juli 2015 um die aufsuchende Beratung „Mobile Clearingstelle“ ergänzt.

Clearingstelle Gesundheitsversorgung Ausländer - Erweiterung um mobiles Beratungsangebot

vergrößern Beratungsgespräch (Bild: Modell Foto: Colourbox.de) Fachkundige Beraterinnen und Berater werden zu festgelegten Einsatzzeiten in den bedarfsmeldenden medizinischen Anlaufstellen das Clearing-Verfahren realisieren, so dass die Patientinnen und Patienten neben der niedrigschwelligen medizinischen Versorgung in Zukunft auch eine umfassende und nachhaltige Beratung hinsichtlich ihrer Absicherung im Krankheitsfall erhalten.

Seit 2012 arbeitet die „Clearingstelle Gesundheitsversorgung Ausländer“ beim Flüchtlingszentrum Hamburg erfolgreich in der Beratung von Ausländerinnen und Ausländern hinsichtlich ihrer Absicherung im Krankheitsfall. Die wesentlichen Aufgaben dieser Clearingstelle sind die Beratung hinsichtlich der Absicherung im Krankheitsfall, die Übernahme der Kosten einer Akutversorgung aus humanitären Gründen für Menschen ohne Papiere aus einem Notfallfonds sowie die Integration von EU-Bürgerinnen und EU-Bürgern in den Krankenversicherungsschutz. Insgesamt stehen hierfür Mittel in Höhe von 250.000 Euro jährlich zur Verfügung, die nun um die Kosten für eine neue Stelle erhöht werden.

Neben diesem bundesweit beachteten Angebot gibt es in Hamburg zahlreiche humanitäre Angebote, die sich darauf konzentrieren, Ausländerinnen und Ausländern eine schnelle medizinische Hilfe zu erbringen. Eine Beratung hinsichtlich der Ansprüche zur Absicherung im Krankheitsfall kann dort häufig jedoch nicht erfolgen, weil es an entsprechenden Kapazitäten fehlt. Diese Beratungslücke wird nun geschlossen.